Arbeiten an Kamphusmoor und Welsetal Gemeinde bessert Ökokonto auf

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Die Gemeinde arbeitet an der Aufbesserung des Ökokontos: Das Foto zeigt den Abschnitt am Kamphusmoor. Foto: Gemeinde/Carsten WünkerDie Gemeinde arbeitet an der Aufbesserung des Ökokontos: Das Foto zeigt den Abschnitt am Kamphusmoor. Foto: Gemeinde/Carsten Wünker

Ganderkesee. Mehr als eine halbe Million Euro wendet die Gemeinde Ganderkesee zur Aufbesserung ihres Ökokontos auf: Am Kamphusmoor und im Welsetal bei Bürstel werden gerade zwei Arbeiten zum Ausgleich für Bebauung in Angriff genommen, teilte Gemeindesprecher Hauke Gruhn auf dk-Nachfrage mit.

Am Kamphusmoor sollen rund 240 Meter Wallhecke entstehen. Davon sind 2017 schon 110 Meter angelegt worden. Die restlichen 1,40 Hektar an Fläche werden anschließend als Grünland angesät.

Die Bewirtschaftung erfolge später extensiv als Mähwiese, hieß es. Die Gesamtkosten für das Vorhaben stehen noch nicht fest. Die Verwaltung erwarte aber einen Rahmen von 160.000 Euro, erläuterte Gruhn.

Als zusätzliches Detail werden im Kreuzungsbereich Am Kamphusmoor in den Grenzlagen zu den Wegen historische Heckenvarianten angelegt. Die Vorlagen dazu lieferte Ganderkesees Wallheckenexperte Georg Müller. Finanziert wird das Ganze von der Gemeinde.

Ausgleich von Eingriffen in Elmeloh und Ganderkesee

Die Fläche dient zum Ausgleich von Eingriffen in Elmeloh und Ganderkesee. Als Ausgleich für den Bebauungsplan 238-Elmeloh wird eine etwa 4615 Quadratmeter große Fläche als Grünland erstellt. Gleichfalls entstehen als Ersatzmaßnahme für den B-Plan 243-Ganderkesee 53 Meter Wallhecke. Ein noch verbleibendes Areal ist noch nicht zugeordnet.

Auch am Welsetal bei Bürstel wird gearbeitet. Dort werden zwei zusammenhängende Flächen für den Naturhaushalt aufgewertet, insgesamt fünf Hektar.

340 Meter Wallhecke entstehen

Dort entstehen etwa 340 Meter Wallhecken und ein Kleingewässer. Die vorherige Nutzung als Ackerland wird in extensives Grünland umgewandelt. Die Fläche ist zum Teil umrahmt mit alten Wallhecken oder aber angrenzend an die Welse und den Wasserzug von Bürstel. Hier sind ebenfalls noch nicht alle Arbeiten ausgeschrieben. „Ein Kostenrahmen von 380.000 Euro wird hier erwartet“, sagte Gruhn

Diese Fläche ist als Ausgleich für Eingriffe in die Natur aufgrund des Gewerbegebiets an der Westtangente, B-Plan 246 „westlich Westtangente, südlich Otto-Lilienthal-Straße“ und dem neuen Baugebiet 245 „Südlich Oldenburger Straße“ gedacht.


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