Projekt „Wirf mich nicht weg!“ Umweltzentrum Hollen hofft auf Bundespreis

Meine Nachrichten

Um das Thema Ganderkesee Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schon 2017 war das RUZ beim Bürgerfest des Bundespräsidenten zugegen. Claudia Kay von Moderatorin Laura Louisa (rechts) zu den Inhalten von„Wirf mich nicht weg!“ befragt. Archivfoto: RUZ HollenSchon 2017 war das RUZ beim Bürgerfest des Bundespräsidenten zugegen. Claudia Kay von Moderatorin Laura Louisa (rechts) zu den Inhalten von„Wirf mich nicht weg!“ befragt. Archivfoto: RUZ Hollen

Ganderkesee-Hollen. Das Regionale Umweltzentrum Hollen ist mit seinem Projekt „Wirf mich nicht weg!“ ein weiteres Mal für den Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung nominiert worden.

„Wir sind stolz, auch in diesem Jahr unter den Nominierten zu sein. Das gibt dem Projekt nochmals eine ganz besondere Wertschätzung“, sagte RUZ-Geschäftsführerin Marina Becker-Kückens gestern.

Schon 2017 und 2016 beim Bundespräsidenten zu Gast

Erst im vergangenen September durften Ökotrophologin Claudia Kay und Becker-Kückens auf Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier nach Berlin, um beim Sommerfest des Bundespräsidenten „Wirf mich nicht weg!“ vorzustellen. Im Juni 2016 war es der damalige Bundespräsident Joachim Gauck gewesen, der die Holler Delegation anlässlich der „Woche der Umwelt“ nach Berlin eingeladen hatte. Damals belegten die Holler beim Wettbewerb um den Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung mit „Wirf mich nicht weg!“ einen der vorderen Plätze.

Aktuell habe der Schwerpunkt der Bewerbung diesmal auf dem „Wirf mich nicht weg!“-Schülerwettbewerb gelegen, erläuterte Projektleiterin Kay. Von von Hollen aus macht sie bundesweit Grundschulen mit dem Projekt vertraut.

15 Projekte aus ganz Deutschland können auf eine Auszeichnung in verschiedenen Kategorien hoffen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt die Gewinner am Mittwoch, 18. April, in Berlin bekannt.

Die Projekte sollen Lebensmittelabfälle auf unterschiedlichste Art und Weise reduzieren. Über 150 Vereine, Initiativen, Unternehmen, Bildungsträger und Privatpersonen haben sich dieses Jahr für den Preis beworben. Sie widmen sich unter anderem der wirtschaftlichen Nutzung nicht vermarkteter Obst- und Gemüsesorten, machen die Mitnahme von Speiseresten salonfähig oder rufen Groß und Klein zur Wertschätzung von Lebensmitteln auf.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN