Gymnasium Ganderkesee Schnupperunterricht am Gymnasium mit Knalleffekt

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„Gleich knallt’s“: Chemie-Lehrer Martin Graszk experimentiert mit den Noch-Grundschülerinnen mit Kohlenstoffdioxid aus der Brausetablette. Abstand und Schutzbrille schaffen Sicherheit.Foto: Reiner Haase„Gleich knallt’s“: Chemie-Lehrer Martin Graszk experimentiert mit den Noch-Grundschülerinnen mit Kohlenstoffdioxid aus der Brausetablette. Abstand und Schutzbrille schaffen Sicherheit.Foto: Reiner Haase

Ganderkesee. Mehr als 100 Viertklässler aus allen Grundschulen in der GEmeinde Ganderkesee haben gestern mit ihren Eltern das Gymnasium erkundet. In der Chemie-Schnupperstunde gab es Knalleffekte.

Nach der Begrüßung durch ein Orchester der Musikprofil-Schüler des Gymnasiums haben die zumeist Neunjährigen in rund 20-köpfigen Gruppen Schnupperstunden in Französisch und Latein, Geschichte und Chemie erlebt. Unterdessen haben ältere Schüler des Gymnasiums die Eltern durch Klassen- und Fachräume und übers Außengelände geführt. Stellwände waren mit Informationen über Schwerpunkte und besondere Angebote des Gymnasiums gespickt. Außerdem standen etliche Lehrkräfte für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Partnerwünsche frei

Schulleiterin Dr. Renate Richter betont, dass am Gymnasium besonderer Wert auf gute Klassengemeinschaften gelegt wird. „Bevor wir die Klassen bilden, hat jedes Kind zwei Partnerwünsche frei. Es klappt fast immer, dass mindestens einer in Erfüllung geht“, ergänzt Ulf Langheim, der als Obmann für die pädagogische Betreuung des 5. Jahrgangs die Neuen ebenso besonders im Blick hat wie Renate Kreye-Grundmann, die Koordinatorin des 5. Jahrgangs.

Abbau von Ängsten

„Der Schnuppertag ist für uns eine Gelegenheit, die Besonderheiten unserer Schule in Erinnerung zu rufen, die im Alltag in den Hintergrund treten“, sagt Richter. Es gehe auch um den Abbau von Ängsten, auch bei den Eltern. Ihnen hülfen Klarstellungen zum Schulbusverkehr genauso wie Hinweise zum System der Unterstützung der Kinder. Förderunterricht wird angeboten, Einzelbetreuung in der Aktion „Schüler helfen Schülern“, die von der Schule organisiert und vom Rotary-Club finanziell unterstützt wird. Ansprechpartner sind neben den Klassenlehrern Beratungs- und Vertrauenslehrer sowie Sozialpädagogen.

Fünf Parallelklassen wahrscheinlich

Richter geht davon aus, dass im nächsten Jahr fünf Parallelklassen gebildet werden. Entschieden wird das nach der Anmeldung im Mai. „Es gibt Eltern, die sich noch nicht zwischen Gymnasium und Oberschule entschieden haben. Wir haben heute Orientierungshilfe gegeben“, sagt die Schulleiterin.


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