Staatsanwalt akzeptiert Urteil nicht Revision in Prozess gegen Ex-Chef der Klinik Stenum

Von Ole Rosenbohm

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Kein Ende im Prozess um die Insolvenz der Klinik Stenum in 2012: Wenige Tage nach dem Landgerichts-Urteil hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Symbolfoto: Volker Hartmann/dpaKein Ende im Prozess um die Insolvenz der Klinik Stenum in 2012: Wenige Tage nach dem Landgerichts-Urteil hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Symbolfoto: Volker Hartmann/dpa

Oldenburg/Stenum. Kein Ende im Prozess um die Insolvenz der Klinik Stenum in 2012: Wenige Tage nach dem Landgerichts-Urteil hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt.

Der angeklagte Ex-Geschäftsführer war wegen Betrugs und Untreue zu eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt worden, wurde aber in wichtigen Punkten wie Insolvenzverschleppung und Veruntreuung von 250000 Euro freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte – wie in erster Instanz – drei Jahre Haft gefordert. Sollte das Oberlandesgericht der Revision stattgeben, würde der Fall wohl in 2019 erneut vorm Landgericht landen. „Für meinen Mandanten bedeutet das, ein weiteres Jahr schlecht zu schlafen“, kommentierte Anwalt Jochen Bachmann die Revision.


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