Endgültige Entscheidung im Rat Ganderkeseer VA sagt Ja zu Baugebiet „Westlich Brüninger Weg“

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Sollte der Rat eine positive Entscheidung treffen, wird auf der freien Fläche westlich des Brüninger Weges ein neues Baugebiet entstehen. Archivfoto: Reiner HaaseSollte der Rat eine positive Entscheidung treffen, wird auf der freien Fläche westlich des Brüninger Weges ein neues Baugebiet entstehen. Archivfoto: Reiner Haase

Ganderkesee. Der Ganderkeseer Verwaltungsausschuss (VA) hat sich dafür ausgesprochen, dass der Bebauungsplan Nummer 244, „Westlich Brüninger Weg“ in Ganderkesee, als Satzung einschließlich Begründung beschlossen wird. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat am kommenden Donnerstag, 8. März.

Sollte es eine Entscheidung für das Baugebiet geben, könnte die Vermarktung möglicherweise ab Mitte Mai beginnen. Wer sich für ein Grundstück interessiert, kann sich aber jetzt schon unter Telefon (0441) 2307320 oder per E-Mail an info@idb-oldenburg.de auf eine Liste der IDB Oldenburg, Tochtergesellschaft der LzO, setzen lassen. Infos über Quadratmeterpreise und Grundstücksgrößen gibt es derzeit aber noch nicht.

Auch 16 Sozialwohnungen geplant

Eigentlich hätte der Bebauungsplan über das damals noch 1,7 Hektar große Gebiet schon im Herbst vergangenen Jahres abgesegnet werden können. Doch dann wurde neu gerechnet, weil ein Grundstückseigentümer doch noch 6000 Quadratmeter als Bauland zur Verfügung gestellt hatte. Inzwischen liegt mit Verspätung der neue Plan über die vergrößerte Fläche vor, auf der eine Mischform von Wohnmöglichkeiten angeboten werden soll: kleinere Häuser auf kleinen Grundstücken (Mindestgröße 400 Quadratmeter), Einfamilien- und Doppelhäuser auf Flächen ab 700 Quadratmetern und vier Mehrfamilienhäuser mit gefördertem Wohnraum. Dort sollen 16 Sozialwohnungen entstehen.

Westtangente II zugestimmt

Zustimmung durch den Ausschuss gab es auch dafür, dass die 122. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie der Bebauungsplan Nummer 246, Westtangente II, westlich und südlich Otto-Lilienthal-Straße, als Satzung einschließlich Begründung beschlossen werden soll. Das rund fünf Hektar große Gewerbegebiet liegt in direkter Nachbarschaft zur Feuerwehrtechnischen Zentrale. Auf dieser Fläche sollen kleineren Betrieben Entwicklungschancen gegeben werden. Auch bei diesem Thema wird der Rat am Donnerstag das letzte Wort haben.

Beleuchtung von Bushaltestellen

Die Mitglieder des VA wollen außerdem, dass die Verwaltung ein Konzept zur Beleuchtung von Bushaltestellen erarbeitet. Die Umsetzung soll dann während der laufenden Ausbau- und Verbesserungsmaßnahmen an Haltestellen erfolgen. Die FDP-Fraktion hatte Ende November 2017 beantragt, die die Möglichkeit einer Beleuchtung der Schulbushaltestelle Pappelweg am Hohenkamp gegenüber der Kindertagesstätte zu prüfen. Bereits kurz zuvor gab es einen Antrag der UWG-Fraktion, die alle Schulbushaltestellen im Gemeindegebiet auf Gefahrenpunkte überprüfen lassen möchte. Dabei geht es um rund 240 Haltestellen für Schulbusse.


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