Celtic Days Schottische Singer-Songwriter-Legende kommt nach Hude

Von Mareike Bader

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Der schottische Singer-Songwriter Dougie MacLean spielt am 27. April bei den Celtic Days in Hude. Foto: Rob McDougallDer schottische Singer-Songwriter Dougie MacLean spielt am 27. April bei den Celtic Days in Hude. Foto: Rob McDougall

Hude. Bei den Celtic Days in Hude gibt es zum elften Mal Musik aus Schottland und Irland zu hören und zu erleben. Fünf Tage lang gibt es Konzerte, Workshops sowie Tanzabend und einen Experten-Vortrag.

Mit drei Workshops und zwei Konzerten starteten die ersten Celtic Days in Hude, gegründet von Alfred Janßen und Martin von Maydell vom Huder Vereins Pro Musica Activa. „Hude hat mit den Kelten eigentlich gar nichts zu tun“, sagt von Maydell. Die beiden Initiatoren verband von Anfang an die Liebe zur schottischen und irischen Musik. Am 25. April beginnt zum elften Mal das fünftägige Festival rund um die gälische Kultur, das alle zwei Jahre stattfindet.

Bis zum 29. April sind mehrere Veranstaltungen und Workshops geplant. Los geht es mit dem Eröffnungsabend in der Klostermühle, Mittwoch, 25. April, mit einem Vortrag von Michael Klavenhaus über gälische Lieder aus Schottland.

Klavenhaus gründete 2002 das Deutsche Zentrum für Gälische Sprache und Kultur in Bonn und ist neben seiner Leitungsfunktion unter anderem Korrespondent des gälischsprachigen Rundfunks „BBC Radio nan Gàidheal“. Für die Fernsehserie „Outlander“ ist er als Sprachexperte für die gälische Synchronisation der deutschen Fassung tätig.

Schottische Legende kommt nach Hude

„Die Celtic Days sind inzwischen über die Landesgrenzen hinaus richtig bekannt“, sagt Martin von Maydell. Und so gibt es auch große Namen zu sehen, wie Dougie MacLean. „Er ist eine Legende“, sagt von Maydell über den schottischen Singer-Songwriter, der lyrische und traditionelle Lied- und Instrumentalkompositionen mischt. Im Haus am Bahnhof ist am Freitag, 27. April, ab 19.30 Uhr außerdem das Trio „texu“ live zu erleben. Bei den drei Musikern erklingen unter anderem der asturische Dudelsack sowie die „Uilleann Pipes“.

Zwei weitere Trios spielen einen Tag später, am Samstag, 28. April, ebenfalls ab 19.30 Uhr im Haus am Bahnhof. Traditionelle keltische Folkmusik spielt das Trio Ganaim um Sänger Pínto. Anklänge von Minimal Music, Jazz, brasilianischer und osteuropäischer Musik verspricht der Auftritt des Causeway Trios mit dem Akkordeon-Spieler Pàdruig Morrison von der äußeren Hebriden-Insel North Uist.

Musiker hautnah beim Festival-Club nach dem Konzert treffen

An beiden Tagen finden jeweils nach Konzertende ein Festival-Club mit Session statt. Dann gibt es ein lockeres Treffen und Musizieren mit den Musikern. „Bei den vergangenen Celtic Days fanden sich die verschiedensten Musiker aus der Region und in der Regel auch die Dozenten der Workshops zu einer Session zusammen, und mittlerweile ist die Session aus dem Programm der Celtic Days nicht mehr wegzudenken“, heißt es auf der Internetseite www.celtic-days.de, wo weitere Informationen zum Programm zu finden sind.

Getanzt wird bei „Cèilidh“, dem schottischen Tanzabend im Vielstedter Brauhaus am Freitag, 27. April, ab 20 Uhr unter der Leitung von Martin McWilliams. Humorvoll wird es mit Martin von Maydel. Am Donnerstag, 26. April, gibt er in der Klostermühle eine Hommage an den iritischen Komiker Dave Allen, der in den Siebzigerjahren eine Soloshow im englischen Fernsehen hatte.

Ebenfalls einen Blick in die Vergangenheit zeigt Martin von Maydell bei der Mitternachtslesung „Gespenstergeschichten“ am Freitag, 27. April, ab 23 Uhr im Kreativzentrum Hude, Von-Witzleben-Allee 4. Dann dreht sich alles um die Wesen der Unter- und Anderswelt. Seit 30 Jahren sammelt von Maydell Geschichten aus der ganzen Welt und wird bei Kaminfeuer um Mitternacht „einige Perlen dieser Sammlung zum Besten geben“, wird angekündigt.

Workshops der regioVHS in der Peter-Ustinov-Schule

Ein fester Bestandteil der Celtic Days waren von Anfang an die Workshops, bei denen aktiv Musik gemacht wird. In Zusammenarbeit mit der regioVHS Ganderkesee-Hude gibt es dieses Jahr Kurse mit der irischen Rahmentrommel, der Fiddle, der sogenannten „Whistle“ – eine Metallpfeife –, oder einfach mit Gesang.

Sie finden jeweils in der Peter-Ustinov-Schule in Hude statt. Ebenso zum Abschluss das Familienfest am Sonntag, 29. April, von 14 bis 17 Uhr mit offener Bühne, Highland Games und einem „Celtic Café“.


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