Kirche St. Elisabeth Gemeindekirchenratswahlkandidaten in Hude stellen sich vor

Von Alexandra Wolff

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Stellen sich der Gemeindekirchenratswahl (vordere Reihe von links): Ursel Holsten, Anja Kipry, Alfred Bollmann, Gisela Hartmann, Regina Kanbach, Susanne Janßen, Ina Harfst, Bärbel Romey sowie (hintere Reihe von links:) Klaus Flaake, Bernd Tramp, Ralf Pahling, Frank Ahrens, Günter Budde, Jannis Möhlmann und Joachim Helms.Foto: Reiner BackenköhlerStellen sich der Gemeindekirchenratswahl (vordere Reihe von links): Ursel Holsten, Anja Kipry, Alfred Bollmann, Gisela Hartmann, Regina Kanbach, Susanne Janßen, Ina Harfst, Bärbel Romey sowie (hintere Reihe von links:) Klaus Flaake, Bernd Tramp, Ralf Pahling, Frank Ahrens, Günter Budde, Jannis Möhlmann und Joachim Helms.Foto: Reiner Backenköhler

Hude. Wer steht eigentlich für was? Damit die Mitglieder der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Hude erfahren, wem sie bei der Gemeindekirchenratswahl ihre Stimme geben können, stellen sich die 15 Kandidaten am Sonntag bei dem Gottesdienst in der Kirche St. Elisabeth in Hude kurz vor.

Bei der Gemeindekirchenratswahl am 11. März stellen sich 15 Kandidaten in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hude zur Wahl. Diese werden an diesem Sonntag beim Gottesdienst in der Kirche St. Elisabeth, Kirchstraße 4, den Gemeindemitgliedern vorgestellt. Beginn ist um 10 Uhr.

„Alle Kandidaten haben sich verschiedene Aufgaben in der Kirche zum Ziel gesetzt“, sagt Pfarrer Reiner Backenköhler. „Der eine engagiert sich beispielsweise im Chor, die eine in der Jugend-, andere in der Seniorenarbeit. Dank dieser verschiedenen Lebensgruppen kennt sicherlich jeder irgendwen, den er gerne wählen würde.“ Am Sonntag können die Gemeindemitglieder ihr Bild der Kandidaten aber noch vervollständigen und ihnen Fragen stellen. Außerdem werden sie im Gemeindebrief, der in allen Briefkästen landet, auch beschrieben.

Alle Macht der Gemeinde

„Bei einer Gemeindekirchenratswahl verhält es sich wie bei allen anderen Wahlen auch“, betont der Pfarrer die Wichtigkeit der Wahl. „Viele Leute sollen das Geschehen in der Gemeinde beeinflussen. Die Macht liegt bei der Gemeinde. Da aber die knapp 7000 Leute nicht gleichzeitig alles entscheiden können, wählen sie eben ihre Vertreter.“

Die Wahl findet am 11. März von 11 bis 18 Uhr in vier Wahllokalen statt: in der Pastorei an der Vielstedter Straße 48, im Martin-Luther-Gemeindehaus an der Waldstraße 31, in der Diakonie-Sozialstation an der Parkstraße 52 und im Dorfgemeinschaftshaus Lintel an der Straße Schnitthilgenloh 8. Dann dürfen die fast 6000 wahlberechtigten Mitglieder über das kommunale Kirchenparlament abstimmen. Gewählt werden zehn Kirchenälteste.

Alles, was die Kirche betrifft, wird hier entschieden

Der Gemeindekirchenrat gilt als das wichtigste Gremium der Kirche.

Alles, was die Kirche betrifft, kommt hier zur Entscheidung: Ob Kindergärten oder Friedhof, ob Jugendarbeit oder Kirchenmusik, die gewählten Ratsmitglieder bestimmen den Weg. Und davon abhängig sind auch die übergemeindlichen Parlamente: Ob Kreissynode oder Landessynode, der Gemeindekirchenrat ist der Ausgangspunkt jeglicher Macht in der evangelischen Kirche.

Bei den Kirchenwahlen gibt es im Unterschied zu staatlichen Wahlen keine Parteien oder Gruppierungen. Das heißt aber nicht, dass die einzelne Stimme deswegen ein geringeres Gewicht hätte.


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