Wohnungsbau in Ganderkesee Sozialwohnungsbau gewinnt in Ganderkesee an Bedeutung

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Die GSG Oldenburg zeigt in Wildeshausen, dass beim Bau von Sozialwohnungen kein Schlichtbau herauskommen muss. Archivfoto: Reiner HaaseDie GSG Oldenburg zeigt in Wildeshausen, dass beim Bau von Sozialwohnungen kein Schlichtbau herauskommen muss. Archivfoto: Reiner Haase

Ganderkesee. In vier Baugebieten in der Gemeinde Ganderkesee spielt der Bau von Sozialwohnungen aktuell eine Rolle. Ungewiss ist, ob ein fünfter Standort im Gebiet Bargup in Bookholzberg in Frage kommt.

Nach Jahrzehnten des Stillstands fasst der Bau von Sozialwohnungen in der Gemeinde Ganderkesee wieder Fuß. Die Gemeinde hat laut Peter Meyer, dem Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung, mit den Erschließungsträgern von vier Neubaugebieten vereinbart, dass neben Einfamilien- und Doppelhäusern auch Mehrfamilienhäuser errichtet werden, in denen der Mietpreis dank besonders günstiger Kredite der Förderbanken gedeckelt ist.

52 Sozialwohnungen geplant

Die Mehrfamilienhäuser mit gefördertem Wohnraum werden Meyer zufolge in den Baugebieten westlich des Brüninger Wegs, am Ramsauer Weg südlich der Oldenburger Straße, westlich des Schierbroker Mühlenwegs und westlich der Straße Zum Altengraben errichtet. In den beiden Ganderkeseer Wohngebieten sollen es jeweils 16 Sozialwohnungen werden, in Schierbrok zwölf und in Altengraben acht.

Planung in Bookholzberg offen

„Mit dem Erschließungsträger des Baugebiets Bargup in Bookholzberg haben unsere Gespräche nicht zum Vertragabschluss geführt. Wir wissen aber, dass die GSG Oldenburg direkt mit dem Bauträger verhandelt. Einen Abschluss hat es wohl noch nicht gegeben“, berichtete Meyer am Mittwochabend im Ausschuss für Gemeindeentwicklung.

Bebauungsplan beschlussreif

Dem Entwurf für den Bebauungsplan „Westlich Brüninger Weg“ hat der Ausschuss am Mittwoch ohne jegliche Diskussion zugestimmt. Lediglich der Grüne Jens Volbert stimmte dagegen, wie es die Grünen grundsätzlich bei flächenfressenden Bauplänen tun. Der Gemeinderat soll den Bebauungsplan in der März-Sitzung endgültig absegnen. Laut Verwaltung stehen dann 18 Grundstücke für 13 Einfamilien- und fünf Doppelhäuser sowie vier Grundstücke für Mehrfamilienhäuser mit je sechs bis zehn Wohneinheiten zur Verfügung.

Brückenschlag ein heißes Eisen

Ein Brückenschlag über die Bahnstrecke Bremen-Oldenburg zur besseren Anbindung des Gewerbegebiets Buschhagen ist für die Ratsparteien ein heißes Eisen, das besser nicht angerührt werden sollte. In mehreren Wortbeiträgen wurde deutlich, dass die Befürchtung weiter existiert, die Brücke könnte der Schlüsselbaustein für eine Umgehungsstraße durch die Gemeinde Ganderkesee zur Verkehrsentlastung der Stadt Delmenhorst werden. Lediglich Hans-Jürgern Hespe (FDP) forderte, an der etliche Jahre alten Planung langfristig festzuhalten. Aktuell sieht auch er keinen Handlungsbedarf, weil Grundstücke für eine Umfahrung Hoykenkamps nicht zu bekommen sind.


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