Verdacht der Kohlenmonoxidvergiftung Nächtlicher Feuerwehreinsatz am Fahrener Weg

Von Thorsten Konkel

Nächtlicher Feuerwehreinsatz am Fahrener Weg in Ganderkesee : Während ihre Kameraden unter Atemschutz im Haus die Lage erkunden, bereiten sich die Ganderkeseer Brandschützer vor dem Wohnaus aufs Eingreifen vor. Foto: Thorsten KonkelNächtlicher Feuerwehreinsatz am Fahrener Weg in Ganderkesee : Während ihre Kameraden unter Atemschutz im Haus die Lage erkunden, bereiten sich die Ganderkeseer Brandschützer vor dem Wohnaus aufs Eingreifen vor. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Kohlenmonoxid - kurz CO - ist ein besonders giftiges Gas, das auch bei Heizungsdefekten austreten kann. Ein Kohlenmonoxid-Alarm ist am frühen Mittwochmorgen am Fahrener Weg in Ganderkesee Auslöser für einen Feuerwehreinsatz gewesen. Eine Person erlitt einen Schlaganfall.

Kurz nach 4 Uhr am Mittwochmorgen rückten die Feuerwehr Ganderkesee, die Polizei sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt an. Eine Person in dem Wohnhaus am Fahrener Weg war bereits nicht mehr ansprechbar, eine zweite fühlte sich schlecht.

„Während der Rettungsdienst die Person vor Ort im Rettungswagen behandelte, ging ein Trupp unter Atemschutz durchs Haus und überprüfte die Räume mit einem CO-Messgerät“, berichtete Ganderkesees Feuerwehrsprecher Benjamin Mahlstedt noch am Einsatzort.

Trotz intensiver Messungen konnten die Feuerwehrleute kein Kohlenmonoxid im Haus feststellen.

Auch ein herbeigezogener Schornsteinfeger sowie ein Mitarbeiter des Gasversorgers EWE fanden keine Auffälligkeiten. Der Einsatz hat aber offenbar dennoch ein Leben gerettet: „Die nicht mehr ansprechbare Person hatte einen Schlaganfall erlitten“, zog Mahlstedt am Vormittag ein Fazit des Einsatzes.