Aufwachsen mit Medien Tipps für Eltern in Hatten zur digitalisierten Welt

Von Lennart Bonk

Das Organisationsteam des Elternabends hofft auf zahlreiche Besucher. Foto: Pollak/Landkreis OldenburDas Organisationsteam des Elternabends hofft auf zahlreiche Besucher. Foto: Pollak/Landkreis Oldenbur

Landkreis Oldenburg/Hatten. Aufwachsen in der durchdigitalisierten Welt kann ein steiniger Weg sein. Eltern im Landkreis erhalten in Hatten Tipps und Tricks von der Medienpädagogin Mia Guttormsson.

Das Thema „Groß werden in der Medienwelt heute“ steht am Mittwoch, 28. Februar, bei einem großen Elternabend auf dem Programm. Das Regionalnetzwerk Frühe Hilfen Hatten-Wardenburg lädt um 19.30 Uhr Eltern aus den beiden Gemeinden sowie den ganzen Landkreis zu der Veranstaltung in die Aula der Waldschule Hatten an der Schultredde 17b ein.

Eingeladen sind insbesondere Eltern von Kindern bis sechs Jahre. Als Referentin für den Elternabend ist Mia Guttormsson vom Verein für Medien- und Kulturpädagogik Blickwechsel Bremen eingeladen.

Keine Smartphone-freie Erziehung

Guttormsson steht keineswegs für eine komplett „Smartphone-freie“ Erziehung. Es ist ihr ein Anliegen, aufzuzeigen, wie Kinder in ihrer Entwicklung begleitet werden können. Die digitalisierte Welt, in der die Kleinsten heute aufwachsen, sei schließlich eine andere, als die Welt, in der ihre Eltern groß geworden sind.

Neue Medien sind heutzutage allgegenwärtig. Das Smartphone ist auch aus den Händen von Eltern und Kindern nicht mehr wegzudenken, meint das Organisatoren-Team des Regionalnetzwerkes.

Viele Vorteile durch digitale Medien

Mit dem Gebrauch digitaler Medien würden viele Vorteile einhergehen: Verabredungen können kurzerhand über den Messenger Whatsapp vereinbart werden, in Foren finden sich schnell Gleichgesinnte zum Chatten oder die Öffnungszeiten der Krabbelgruppe können dank schneller Internet-Recherche auf schnellsten Wege herausgefunden werden.

Dies sei die Welt, in der sich die meisten Erwachsenen bereits sicher bewegen und in der kleine Kinder heutzutage ganz natürlich aufwachsen.

Bedenken von Eltern und Fachkräften

Doch oftmals kommen Eltern und auch Fachkräften Bedenken, etwa zu der Frage, ob das Smartphone wirklich schon den Kleinsten zugängig gemacht werden sollte – schließlich scheint doch der direkte Kontakt mit den Eltern das zu sein, was sie vorrangig brauchen.

Welche Medien sind geeignet?

Und wenn die Kinder bereits in einem Alter sind, in dem die Mediennutzung unbedenklich erscheint, haben die Eltern oft viele Fragen: Welche Medien sind geeignet? Welche Regeln sollten Kindern mitgegeben werden? Wie kann ein Kind vor gefährlichen Inhalten geschützt werden? Und: Wie können Eltern Vorbilder sein und einen gesunden Umgang mit Medien vorleben?

Nach dem Vortrag wird es auch die Gelegenheit geben Fragen zu stellen und über das Thema zu diskutieren. Der Eintritt ist frei.