Straßenbau in Ganderkesee Hohenkamp in Rethorn wird ab Sommer ausgebaut

Von Reiner Haase

Der Fußweg am Hohenkamp in Rethorn endet am Bahnübergang. Er soll beim Ausbau der Straße bis zur Nutzhorner Straße verlängert werden. Foto: Reiner HaaseDer Fußweg am Hohenkamp in Rethorn endet am Bahnübergang. Er soll beim Ausbau der Straße bis zur Nutzhorner Straße verlängert werden. Foto: Reiner Haase

Rethorn. Der Hohenkamp in Rethorn, seit Jahren ein Sanierungsfall, wird jetzt ausgebaut. Bäume sollen pfleglich behandelt und als Tempobremse genutzt werden.

Im Straßenausbauprogramm der Gemeinde Ganderkesee ist der Hohenkamp in Rethorn ganz langsam an die Spitze gerückt. Das Teilstück vom Übergang der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg bis zur Nutzhorner Straße, 575 Meter lang, soll mit Baubeginn noch vor den Sommerferien gänzlich erneuert werden. „Wir sind sehr frph, dass es endlich losgeht“, sagt Marion Daniel, FDP-Frau aus Rethorn im Ganderkeseer Gemeinderat. „Sanierungsbedürftig ist die Straße schon seit vielen Jahren“, ergänzt sie.

Vorweg Fledermausschau

Laut Henning Kahl, dem Fachdienstleiter Tiefbau der Ganderkeseer Gemeindeverwaltung, schaut in diesen Tagen ein Fledermausexperte nach. ob die Bäume entlang dieses Straßenabschnitts von schützenswerten Tieren bewohnt werden. Gehölze, die dem Ausbau im Wege stehen, sollen noch vor Ende Februar beseitigt werden.

Graben wird verlegt

„Ohne Gehweg geht es nicht“, sagt Ratsfrau Daniel, die am Hohenkamp wohnt. Der Gehhsteig an der Westseite der Straße führt zurzeit bis über den Bahnübergang und endet dann abrupt. Da die jetzt fünf Meter breite gepflasterte Straße in gleicher Breite asphaltiert werden soll, damit sich ein Lastwagen und ein Personenwagen begegnen können, reicht der Platz auf dem jetzt vorhandenen unbefestigten Grünstreifen nicht für den Gehweg. „Bis zur Kurve müssen wir den Graben verlegen und einen Grundstücksstreifen zukaufen“, erläutert Tiefbauer Kahl.

Bäume regulieren Tempo

Das Gehölz im Kurvenbereich soll laut Kahl erhalten oder ersetzt werden. Die Bäume auf einem kleinen Wall nördlich der Kurve sollen geschützt und teilweise mit Verengungen der Fahrbahn in ihrer Höhe zur Regulierung des Tempos genutzt werden.

Engpass Bushaltestelle

Kurzfristige Fahrzeugstillstände wird es geben, wenn, wie geplant, die Bushaltestelle kurz vor der Einmündung in die Nutzhorner Straße beiderseits neu gestaltet wird. Die Haltestelle werde so hoch gepflastert, dass der Einstieg in den Bus erleichtert wird. „Hält dort ein Bus, kommt kein Fahrzeug vorbei“, kündigt Kahl an.

Winterdienst wird zum Thema

„Wir müssen über den Winterdienst nachdenken“, betont Ratsfrau Daniel. Peter Meyer, Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung, berichtet, dass die wenigen Anwohner der Straße sich nicht in der Lage sehen, hunderte Meter lange Abschnitte des Gehwegs zu räumen und zu streuen.