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16.02.2018, 16:44 Uhr STRAßENBAU IN GANDERKESEE

Bei Straßenausbau gibt es Frieden nicht geschenkt

Von Reiner Haase


Symbolfoto: Thorsten KonkelSymbolfoto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Bestgelaunt hat der Gemeinderat die Beitragssatzung für den Straßenausbau in Ganderkesee gekippt. Jetzt hat der Alltag die Politik eingeholt.

Über ein „richtiges Weihnachtsgeschenk“ hat sich Ratsherr Arnold Hansen gefreut, nachdem der Gemeinderat in der Dezember-Sitzung 2017 die Satzung für Anliegerbeiträge bei Straßensanierungen gekippt hatte. Statt ewigen Streits darüber, wie hoch denn nun welche Anwohner belastet werden können oder ob man nicht besser ganz auf eine Verbesserung des Straßenzustands verzichten sollte, wollte die Politik passend zum Fest Friede über die Ganderkeseer kommen lassen. Doch der Friede, so scheint es, hält gerade mal über den Jahreswechsel. Der Brookdamm als Streitpunkt in der ersten Fachausschusssitzung nach Neujahr ist nur ein Beispiel für Zoff darüber, warum welche Straße in so miserablen Zustand geraten ist, dass Tiefbauer anrücken müssen. Und es wird weiter gestritten werden, wer wieviel zu berappen hat. „100 Prozent Gerechtigkeit gibt es nicht“, hat Ratsherr Marcel Dönike im Fachausschuss drei Wochen vor dem Ratsbeschluss gesagt. Wohl wahr.


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