Jugend im Landkreis Oldenburg Jugendring Oldenburg braucht neues Konzept

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Der Kreisjugendring hat 2016 das Kinderkulturfest in Ganderkesee mitorganisiert. Archivfoto: Thomas DeekenDer Kreisjugendring hat 2016 das Kinderkulturfest in Ganderkesee mitorganisiert. Archivfoto: Thomas Deeken

Landkreis Oldenburg. Der Kreisjugendring Oldenburg braucht frisches Personal und ein frisches Konzept. Ein Workshop soll nach der anstehenden Jahreshauptversammlung den Weg in die Zukunft klären.

Die Jugendpolitiker im Kreistag des Landkreises Oldenburg wünschen sich den Erhalt des Kreisjugendrings. Er müsse als Bindeglied zu den Vereinen erhalten bleiben, sagt Axel Brammer (SPD), der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. Es sieht allerdings vor der anstehenden Jahreshauptversammlung des Zusammenschlusses von Vereinen und Verbänden nicht gut aus. „Niemand ist bereit, ein Vorstandsamt zu übernehmen“, berichtet Wilfried Hollinden, der Geschäftsführer des Jugendrings.

Spärliche Mitarbeit

Laut Hollinden haben an der letzten Versammlung fünf der 86 Mitglieder teilgenommen. Für eine Auflösung des Jugendrings müsste die nächste Versammlung laut Satzung von zwei Drittel der Mitglieder besucht werden. Ein Auflösungsbeschluss ist laut Bodo Bode, Sozialdezernent des Landkreises, allerdings nicht erforderlich, weil der Kreisjugendring kein eingeschriebener Verein ist.

Workshop wird vorbereitet

Jugendamtsleiter Martin Ahlrichs hält an seinem schon vor drei Jahren unterbreiteten Vorschlag fest, in einem Workshop mit den Jugendvertretern der Vereine und Verbände auszuloten, welche Rolle dem Kreisjugendring für die Zukunft zugewiesen werden könnte. Die anstehende Hauptversammlung soll zur Vorbereitung des Workshops genutzt werden. Eine stärkere Beteiligung an der Versammlung soll dadurch erreicht werden, dass der Kreisjugendring und das Kreisjugendamt gemeinsam einladen.

Zeltplatz-Vertrag gekündigt

Bis Ende 2017 hatte der Kreisjugendring einen Nutzungsvertrag für den Kreisjugendzeltplatz in Harpstedt. Dieser Vertrag ist ausgelaufen. Das Areal gegenüber der Oberschule Harpstedt ist laut Geschäftsführer Hollinden kaum noch genutzt worden. Laut Kreisverwaltung werden Gespräche über die Nachnutzung geführt. Möglich sei die Übernahme durch die Jugendfeuerwehr. Möglich ist aber auch, dass die Malteser hier übergangsweise eine Rettungswache einrichten, bis der geplante Neubau an der Freistraße bezugsfertig ist.


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