Lagerhalle brennt nieder Großeinsatz für 130 Feuerwehrleute in Höven

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Höven. Rund 130 Feuerwehrleute haben am Montagabend den Brand einer Lagerhalle in Höven (Gemeinde Wardenburg) bekämpft.

Weithin sichtbar schlugen am Montagabend gegen 19 Uhr Flammen aus der Halle, die laut Feuerwehr Wardenburg einem Gartenbaugeschäft als Lager diente und nach Polizeiangaben auch als Werkstatt genutzt wurde.

Gebäude vollständig zerstört

Das Gebäude an der Huntloser Straße mit einer Grundfläche vom 480 Quadratmetern wurde trotz des Einsatzes von rund 130 Feuerwehrleuten vollständig zerstört, meldete die Polizei am Dienstagmorgen. Auch das in der Halle befindliche Inventar wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Keine Personen in der Halle

„Personen befanden sich nicht im Gebäude, sodass sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnten“, berichtet Daniel Eickmann, Pressewart der Feuerwehren Wardenburg, die neben den Freiwilligen Feuerwehren Littel, Sandkrug und Achternmeer im Einsatz war.

Nachbarhäuser gesichert

Die Nachbarhäuser waren nicht unmittelbar gefährdet, da sie sich in einem ausreichenden Abstand befanden. „Nach dem Aufbau zweier Wasserversorgungen bildete der Einsatzleiter Frank Kirsch (Littel) verschiedene Brandabschnitte, um die Einsatzkräfte strukturierter und somit effektiver einzusetzen“, so Eickmann.

Mehr als fünfzehn Trupps unter schwerem Atemschutz kamen innerhalb und außerhalb des Lagers zum Einsatz.

Gasflaschen noch rechtzeitig gekühlt

Eine ernste Gefahr ging von einigen innerhalb des Gebäudes befindlichen Gasflaschen aus, die von den Atemschutztrupps aber noch rechtzeitig mit Hohlstrahlrohren gekühlt werden konnten.

Gegen 20.30 Uhr durften die ersten Einsatzkräfte laut Daniel Eickmann den Brandort wieder verlassen, die Ortsfeuerwehr Littel begann mit den Nachlöscharbeiten.

Rund 130 Feuerwerleute im Einsatz

m Einsatz waren neben den rund 130 Feuerwehrleuten auch 16 Löschfahrzeuge. Ebenfalls dabei vor Ort war der in Ganderkesee stationierte Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Oldenburg, der den Atemschutztrupps die Auswechslung der verbrauchten Atemschutzgerätschaften direkt vor Ort ermöglichte.

35.000 Euro Schaden

Zur Brandursache ermittelt gegenwärtig noch die Polizei, der Sachschaden wurde auf lediglich 35.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.


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