Bauen in Gemeinde Ganderkesee Fast alle Grundstücke südlich Oldenburger Straße schon weg

Von Thomas Deeken

Es kann bald losgehen: Im Baugebiet südlich Oldenburger Straße sind schon fast alle Grundstücke weg. Archivfoto: Thomas DeekenEs kann bald losgehen: Im Baugebiet südlich Oldenburger Straße sind schon fast alle Grundstücke weg. Archivfoto: Thomas Deeken

Ganderkesee/Bookholzberg. Im Baugebiet südlich Oldenburger Straße in Ganderkesee geht es voran. Bis auf zwei Grundstücke sind laut Torben Schüttke von Schüttke-Haus-Bau sogar schon alle weg. In Bookholzberg muss für das Baugebiet Bargup allerdings noch der Erschließungsvertrag unterzeichnet werden.

„Der Andrang ist groß. Bis auf zwei Grundstücke sind schon alle weg.“ Das hat Torben Schüttke, Geschäftsführer des Unternehmens Schüttke-Haus-Bau in Bookholzberg, mitgeteilt, der das Baugebiet südlich Oldenburger Straße in Ganderkesee vermarktet. Dort ist laut Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, seit Kurzem auch der Bebauungsplan rechtsverbindlich. Derzeit gehe es auf diesem rund 15 Hektar großen Areal, von denen allerdings nur rund ein Drittel für neue Wohnbebauung zur Verfügung steht, um die Planung der Straßen.

Verbindung zum Bogenweg im Süden

Die Zufahrt erfolgt über eine neue verkehrsberuhigte Straße gegenüber der Rudolf-Diesel-Straße beim BBM-Markt an der Oldenburger Straße. Es wird dann eine Verbindung zum Bogenweg im Süden geben.

Insgesamt 52 Grundstücke

Auf 52 Grundstücken sollen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Die Kosten, so Schüttke: zwischen 192 und 208 Euro pro Quadratmeter voll erschlossen. Neun Flächen sind um die 500 Quadratmeter groß, die anderen zwischen 700 und 850 Quadratmetern. Weitere Infos gibt es unter Telefon (04223) 1426.

Auch Mehrfamilienhäuser geplant

In dem Baugebiet sollen außerdem Mehrfamilienhäuser entstehen. Vier Grundstücke mit einer Größe von jeweils rund 1000 Quadratmetern seien für den geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Erste Gespräche mit der Bau- und Wohnungsgesellschaft GSG in Oldenburg seien bereits geführt.

Mit Feuchtbiotop

Rund fünfeinhalb Hektar in dem Gebiet können nach Angaben Meyers nicht bebaut werden, weil es sich um einen geschützten Landschaftsbestandteil mit artenreichem Feuchtgrünland handelt. Nach Angaben des Fachbereichsleiters gibt es in diesem Bereich derzeit Pflegearbeiten. Das Ziel: Die für dort untypischen Weiden sollen zurückgedrängt werden, um das Feuchtbiotop zu erhalten.

Fünfzügige Kindertagesstätte

Auf zwei Hektar befinden sich seit vielen Jahren außerdem noch einige Gebäude, von denen allerdings eines noch für die geplante fünfzügige Kindertagesstätte weichen soll. „Da gibt es aber eine einvernehmliche Lösung mit den Hauseigentümern“, erläutert Meyer.

Bargup: Warten auf Gang zum Notar

Für das Baugebiet Bargup in Bookholzberg gibt es nach wie vor Verzögerungen, weil der Erschließungsvertrag noch nicht unterzeichnet wurde. Dazu der Fachbereichsleiter: „Über den Inhalt besteht Konsens. Wir müssen jetzt nur noch zum Notar – voraussichtlich in den nächsten Tagen.“

Hafemann äußert sich noch nicht

Weil der Vertrag noch nicht in trockenen Tüchern ist, will sich Heiko Hafemann, Geschäftsführer von Hafemann Bauträger, auch noch nicht zu Grundstücksgrößen und -preisen im westlichen Teil des Baugebietes äußern. Allgemein Interessierte können allerdings eine E-Mail an info@hafemann-bautraeger.de senden. Konkreter wird dagegen die Debeka für den östlichen Bereich. Zehn von 24 Flächen sind laut Ralf Liebenow noch nicht reserviert. Grundstücksgrößen: zwischen 705 und 937 Quadratmetern. Die Preise, voll erschlossen: zwischen 135 und 145 Euro pro Quadratmeter einschließlich Maklergebühren in Höhe von rund sechs Prozent. Nähere Infos gibt es unter Telefon (0441) 9266268.