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12.02.2018, 07:57 Uhr KOMMENTAR

Falsche Tanzbänder beim Ganderkeseer Fasching


Damit sichergestellt werden konnte, dass Jugendliche keinen hochprozentigen Alkohol trinken und nicht länger als bis Mitternacht feiern, teilte der GGV verschiedenfarbige Tanzbänder aus. Doch einige Minderjährige umgingen diese Sicherheitsmaßnahme.Foto: Thorsten KonkelDamit sichergestellt werden konnte, dass Jugendliche keinen hochprozentigen Alkohol trinken und nicht länger als bis Mitternacht feiern, teilte der GGV verschiedenfarbige Tanzbänder aus. Doch einige Minderjährige umgingen diese Sicherheitsmaßnahme.Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Beim Ganderkeseer Fasching haben sich Minderjährige Tanzbänder für Volljährige besorgt. Aber eigentlich haben sie sich damit ins eigene Fleisch geschnitten.

„Man sieht Ihnen Ihr Alter nicht an.“ Dieser Hinweis ist an fast jeder Supermarktkasse zu sehen. Daneben Fotos von – ja von wem eigentlich? Minderjährigen? Volljährigen? Es gibt 14-Jährige, die gefragt werden, was sie studieren, und 23-Jährige, die man fragt, was sie in den Sommerferien machen.

Da verwundert es nicht, dass sich Unter-18-Jährige Tanzbänder besorgt haben, die für die Über-18-Jährigen bestimmt waren. Ein Schnitt ins eigene Fleisch: Denn damit haben die Jugendlichen ein Gesetz gebrochen, dass sie selbst schützen soll.

Die Schuld jetzt allein bei der GGV zu suchen, ist eine Lösung, die einfach, klar und falsch ist. Vielleicht sollten sich wirklich Volljährige darüber bewusst werden, dass sie Vorbilder sind. Denn nicht der Alkoholkonsum zeichnet einen Menschen als erwachsen aus, sondern der verantwortungsvolle Umgang damit. Schön, wenn das vorgelebt würde.


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