Fasching in Ganderkesee Launige Moderatoren heizen beim Festumzug ein

Von Thomas Deeken


Ganderkesee. Für gute Stimmung sorgen. Das ist der Job der Moderatoren beim Ganderkeseer Fasching am Kirchplatz und am Steinacker. Und das klappt, sowohl bei einem alten, als auch bei einem neuen Team.

„Ich hoffe, euch ist genauso kalt wie mir“, ruft Markus Weise den Narren und Jecken am Steinacker zu. Schon zum zwölften Mal heizt der mit seinen Moderationen den Jecken ein, die am Steinacker den Umzug feiern. „Was? Ist euch etwa kalt?“, fragt seine neue Kollegin Christina Everts die Zuschauer. „Neeein!“, grölen diese zurück. Das mit dem Einheizen ist also im wahrsten Sinne des Wortes gelungen.

Aufgeregt ist Everts trotz ihrer Premiere nicht: „Ich weiß ja, dass ich einen guten Mann an meiner Seite habe“, sagt die Sängerin der Lolly Pops. „Markus und ich kennen einander von den Büttenabenden. Und da hat er mich gefragt, ob ich mit ihm zusammen den Umzug moderieren möchte.“

Markus Weise weiß, wie man selbst im vergangenen Jahr beim Regen für gute Laune sorgt: „Wir haben dann einfach den Regen gefeiert und die Sonne ausgebuht.“

Ein bewährtes Team gab es wieder beim Start des Umzugs am Kirchplatz. Dort warfen sich in gewohnter Form Steffi Keltsch und Reiner Schwarting die Bälle zu.

Pünktlich zum Start hatten sie die Mikros in der Hand, um pausenlos Publikum und Umzugsteilnehmer zu unterhalten und zwischendurch auch mal ganz frech nachzuhaken – zum Beispiel beim Club der Brüder und Schwestern. „Was ist los? Letztes Jahr wart ihr doch größer, oder?“, fragte Steffi Keltsch beispielsweise. Das Moderatorenduo nahm aber zwischendurch auch immer mal wieder sich selbst auf die Schippe und wollte sich sogar noch nachträglich eine Umzugsnummer für die Prämierung am Sonntag geben lassen – als „Zweier-Fußgruppe“.