Nutzung des Spieldorfs unklar Eröffnungstermin für Dokuzentrum in Bookholzberg wankt

Von Bettina Dogs-Prößler

Dietmar Mietrach ist zuversichtlich, dass das Informations- und Dokumentationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg noch in diesem Jahr eröffnet wird. Foto: Bettina Dogs-PrößlerDietmar Mietrach ist zuversichtlich, dass das Informations- und Dokumentationszentrum Freilichtbühne Bookholzberg noch in diesem Jahr eröffnet wird. Foto: Bettina Dogs-Prößler

Bookholzberg. Die für Mai 2018 geplante Eröffnung des Informations- und Dokumentationszentrums (IDZ) Freilichtbühne Bookholzberg muss nach hinten verschoben werden. Die Finanzierung ist aber gesichert.

„Es geht voran – wenn auch in kleinen Schritten.“ Dietmar Mietrach, Vorsitzender des Fördervereins Informations- und Dokumentationszentrum (IDZ) Freilichtbühne Bookholzberg, muss die für Mai 2018 geplante Eröffnung des Informationszentrums nach hinten verschieben.

Viel hat sich schon getan

Dennoch bleibt er optimistisch: „In den vergangenen Wochen hat sich viel getan.“

Die Finanzierung des geplanten Lernortes ist in trockenen Tüchern: So werden 48.600 Euro der veranschlagten 86.000 Euro vom europäischen Förderprogramm „Leader“ zugesteuert.

Geldfrage fast gelöst

Abgeschlossen ist die Geldfrage damit aber noch nicht. Das Haus mit der Nummer 21, in dem das IDZ eingerichtet werden soll, muss noch renoviert werden. „Wir müssen nun erst einmal konkret gucken, was alles gemacht werden muss und dann schauen, woher wir dafür dann das Geld bekommen können“, schildert der Fördervereins-Vorsitzende.

Wahl zwischen Kauf oder Miete

Unklar ist aktuell auch, ob das Haus gekauft oder gemietet werden soll. Mietrach: „Wir favorisieren den Kauf des Hauses. Gespräche hierzu mit Gemeinde, Landkreis und der Eigentümerin INN-tegrativ gab es bereits.“ In den kommenden Wochen soll nun ein Finanzierungsplan für die Hausrenovierung aufgestellt werden.

Nutzung anderer Häuser in der Schwebe

Hinzu kommt, dass die künftige Nutzung der anderen Häuser noch in der Schwebe ist.

„Wir nutzen das Spieldorf nicht mehr. Es gibt im Moment aber noch kein Konzept, das die Unterhaltskosten sicherstellen würde“, schildert Jörn Barlsen, Geschäftsführer der INN-tegrativ gGmbH, der das Spieldorf gehört.

Keine Öffnung schon zum Museumstag

Und so verschiebt sich der anvisierte Eröffnungstermin zum Internationalen Museumstag am 13. Mai nach hinten. Dietmar Mietrach sieht das gelassen: „Wir haben jetzt so viele Jahre darauf hingearbeitet – da kommt es auf ein paar Monate am Ende auch nicht mehr an.“ In der Zwischenzeit werden nun die Ausstellungsstücke, die im Laufe der Jahre bei den Mitgliedern des Fördervereins eingelagert wurden, digital erfasst und zentral eingelagert.