Arbeiten erst nach dem Fasching Marktplatzumbau in Ganderkesee startet Mitte Februar

Der Charme ist längst verblasst: Grünbelag hat Ganter und gemauerte Beete auf dem alten “Neuen Markt“ erfasst. Foto: Thorsten KonkelDer Charme ist längst verblasst: Grünbelag hat Ganter und gemauerte Beete auf dem alten “Neuen Markt“ erfasst. Foto: Thorsten Konkel

Ganderkesee. Nach dem Fasching, wohl Mitte Februar, soll die Umgestaltung des Ganderkeseer Marktplatzes endlich beginnen. Das hat Henning Kahl, Fachdienstleiter Tiefbau im Rathaus, auf dk-Nachfrage angekündigt.

Während der genaue Baubeginn der ausführenden Firma, dem Löninger Garten- und Landschaftsbauer H. Stegemann GmbH überlassen werde, habe die Gemeinde Ganderkesee den Termin der Fertigstellung bereits fest fixiert: 31. Mai 2018.

Der ausführende Betrieb H. Stegemann GmbH hat für die Gemeinde in Bookholzberg bereits Teile der Ortsdurchfahrt mit gebaut.

Start im Bereich an der Rathausstraße

Nach den Erwartungen Kahls werden die Arbeiten zuerst in dem der Rathaustraße zugewandten Bereich des Marktplatzes aufgenommen: „Zunächst müssen die Beete zurückgebaut und die Lampen abgenommen werden, dann ist die Umpflasterung mit den Arbeiten für die Versorgungseinrichtungen dran“, erläuterte er das Vorgehen.

Wie berichtet, hatte sich der Baubeginn auch deshalb verzögert, weil eine erste Ausschreibung der Arbeiten zu keinem finanziell akzeptablen Ergebnis geführt hat. Erst in einem abgespeckten, zweiten

Alles auf den Prüfstand gestellt

Anlauf fand die Gemeinde ein passendes Unternehmen für die Sanierung. „Wir haben alles auf den Prüfstand gestellt, ohne jedoch am beschlossenen Gesamtkonzept zu rütteln“, betonte Kahl. So seien unter anderem die Anzahl der Mülleimer, die Art der Bänke oder die Ausführung der Beleuchtung überdacht worden.

Einsparpotenzial genutzt

Dank des genutzten Einsparpotenzials sei nun sogar wieder die ursprünglich geplante Brunnenanlage im Rennen, blickte der Fachdienstleiter voraus.

Für die Marktgestaltung sind in den Haushalten 2016 bis 2018 Finanzmittel eingestellt worden: 200.000, 350.000 sowie 35.000 Euro. Voraussichtlich werden die 585.000 Euro aber gar nicht vollständig benötigt. Vielmehr lagen die vorgesehenen Kosten Ende 2017 bei 450.000 Euro – ohne Begrünung. Den Löwenanteil von 375.000 Euro gibt es als Förderung aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Landes.


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