Ein Bild von Thomas Deeken
30.01.2018, 07:43 Uhr HOHENBORN-ENTLASTUNG IN HOYKENKAMP

Kostenschätzung und aktuelle Fahrzeugzahlen wichtig

Kommentar von Thomas Deeken

Vor allem für Kinder ist es nicht immer ganz einfach, sicher über den Hohenborn in Hoykenkamp zu fahren. Foto: Rolf TobisVor allem für Kinder ist es nicht immer ganz einfach, sicher über den Hohenborn in Hoykenkamp zu fahren. Foto: Rolf Tobis

Hoykenkamp. In der Gemeinde Ganderkesee sollen alte Pläne wieder neu auf den Tisch kommen. Es geht um eine Entlastung der Straße Auf dem Hohenborn in Hoykenkamp. Ein Kommentar.

Sollen Fußgänger und Radfahrer – und dabei vor allem Kinder und Senioren – am Hohenborn besser geschützt werden, kann es nur eine Lösung geben: Bahnübergang zu und Ausweichstrecke her für Laster über die Straße Am Buschhagen und über die Bahn bis zur Querspange. Abgesehen von den Brummis der Firma Kaupat direkt beim Bahnübergang würde kein Laster mehr über den Hohenborn donnern.

Aber kann die Gemeinde überhaupt die Flächen für die Route südwestlich der Bahn kaufen? Und will sich die Politik das Millionenprojekt für ihre Bürger leisten, auch wenn Bund und Bahn zwei Drittel hinzusteuern?Alternativ dazu: Vielleicht ließe sich erneut über eine Tonnenbegrenzung auf einem Teilstück des Hohenborns nachdenken. Fahrzeuge aus dem Gewerbegebiet Hoykenkamp wären dann jedoch gezwungen, Richtung Bookholzberg oder Delmenhorst zu fahren. Und auch Kaupat-Laster dürften dann aus ihrer Ausfahrt nur noch links rum. Auf jeden Fall sollten aktuelle Fahrzeugzahlen einschließlich der Schleichverkehre aus Bremen und ungefähre Kostenschätzungen auf den Tisch, um besser in die Diskussion einsteigen zu können. Dann fällt die Entscheidung sicherlich leichter: handeln oder Pläne zurück in die Schublade.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN