Fasching 2018 in Ganderkesee Freches Früchtchen und alte Hasen in Ganderkeseer Bütt


Ganderkesee. Das Regieteam des Ganderkeseer Faschings leitet bei den Büttenabenden 2018 einen Generationenwechsel ein. Das hat die Generalprobe gezeigt. Über den Erfolg entscheidet am Freitagabend das Publikum.

Einen bunten Mix aus Altbewährtem und neuen Nummern bietet auch der zweite Teil des gut vierstündigen Büttenabendprogramms, das nach seiner Generalprobe am Mittwochabend heute in der Festhalle am Steinacker erstmals vor großem Publikum läuft. Beginn ist um 20 Uhr.

Bislang umfangreichstes Programm

In diesem Jahr, in seiner 67. Session, feiert der Hallenfasching am Steinacker bereits vor dem ersten Büttenabend einen neuen Rekord: Mit 16 Nummern ist das Programm das umfangreichste aller Zeiten. Auch einen Generationenwechsel, der ein jüngeres Publikum locken und „Stammgäste“ trotzdem halten soll, läutet das Regieteam um Kirstin Rohlfs und Jens Hambach heute Abend auf der Bühne ein.

„First Try“ neu dabei

Neu dabei ist etwa „First Try“. Die Hip-Hop-Tänzerinnen der vor Kurzem von Delmenhorst nach Falkenburg umgezogenen Tanzschule Ute Wessels bringen, unterstützt von Live-Gesang, ebenso frischen Wind auf die Bühne wie die beiden Solisten in der Bütt „Dat Kevin“ alias Kevin Hogrefe und Elmar Vüllings als „Tastenchirurg“.

Kevin, das neue Comedy-Talent aus Bookholzberg, hat im Vorfeld Unterstützung durch Comedy-Coach Markus Weise erhalten und brilliert heute Abend mit seiner Büttenrede als „Proll-Charakter“, der auch zu Zoten unterhalb der „Gürtellinie“ neigt.

Neues geografisches „Feindbild

„Dat Kevin“ legt den Gästen sogar ein neues geografisches „Feindbild“ nahe – Bookholzberg. Motto: „Voll alt und mit einer Schule irgendwo zwischen JVA und Versuchslabor“. Delmenhorst, das sei verraten, bleibt aber auch beim Fasching 2018 nicht verschont.

Elegant, feinsinnig und mit eher leisen Tönen stimmt dagegen ein selbst ernannter „Tastenchirurg“ seine gesungene Bütt an. Elmar Vüllings, vielen schon vom Auftakt des Faschings am 11.11. bekannt, interpretiert Müller-Westernhagens „Freiheit“ zum Fasching passend neu.

„Querbeat“ hört auf

Nicht mehr ganz neu, aber immer besser werden die „Büttflicker“ in ihrer zweiten Saison vor großem Publikum. Ob US-Hits oder Musikantenstadl-Atmosphäre, die Truppe hat Potenzial. Für viele ist diese Nachricht ein Schock: Letztmalig dabei ist „Querbeat“. Viele Faschingsfreunde werden das verdauen müssen. Stefan Keller, Dirk Brinkmann, Thomas Fleischer und Oliver Grube wollen künftig nur noch Zuschauer beim Fasching sein. Keyboarder Torge Kublank bleibt dem Fasching als Baron von Ganterteich aber erhalten.


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