Ungewöhnlicher Feuerwehr-Einsatz Katze in Hude nach über einer Stunde aus Schornstein befreit

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Glückliches Ende: Nach zahlreichen Versuchen der Feuerwehr Hude, eine Katze aus dem Schornstein zu befreien, konnte die Besitzerin ihr Tier nach über einer Stunde unverletzt aus dem Rohr ziehen. Foto: Dennis Schröder/Feuerwehr HudeGlückliches Ende: Nach zahlreichen Versuchen der Feuerwehr Hude, eine Katze aus dem Schornstein zu befreien, konnte die Besitzerin ihr Tier nach über einer Stunde unverletzt aus dem Rohr ziehen. Foto: Dennis Schröder/Feuerwehr Hude

Hude. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Freiwillige Feuerwehr Hude am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr gerufen worden. Sie hat mitgeholfen, eine Katze aus dem Schornstein eines Hauses an der Friedrichstraße zu befreien.

Das Tier war in den Schornstein geklettert, wollte oder konnte nicht mehr herunterkommen und war laut Tanja Konegen, Gemeindepressewartin der Feuerwehr Hude, unerreichbar für seine Besitzer. Beim Eintreffen der 14 Feuerwehrleute schaute das Tier noch mit seinem Köpfchen aus dem Schornstein. Als die Einsatzkräfte dann eine Leiter anbrachten, um hochzuklettern, bekam die Katze anscheinend Angst und rutschte so tief in das Schornsteinrohr, dass der Feuerwehrmann auf dem Dach das Tier nicht mehr mit den Händen greifen konnte. Mit verschiedenen Leinen und anderen Hilfsmitteln wurde versucht, das Tier aus dem Rohr zu ziehen. Das Resultat: Die Katze rutschte immer tiefer in den Schacht.

In Abzweigung verkrochen

Daraufhin gab es eine andere Idee: Im Hauskeller befand sich eine Klappe zu dem Rohr. So versuchten die Feuerwehrleute, das Tier von unten zu erreichen. Um zu vermeiden, dass die Katze sich wieder auf den Weg nach oben machte, wurde eine Kugel mit Bürste, mit der Schornsteine gereinigt werden, in das Rohr hinunter gelassen. Allerdings hatte das Rohr mehrere Abzweigungen. In eine davon hatte sich die Katze verkrochen.

Mit Futter angelockt

Da alle Lockversuche scheiterten, gab es einen anderen Versuch: Die Feuerwehrleute stellten eine Schale mit Futter unten in das Rohr und versteckten sich. Lediglich das Frauchen blieb in der Nähe. Durch das Futter angelockt, kam die Katze dann nach einiger Zeit tatsächlich angekrochen und wurde schnell von der Besitzerin gepackt und unverletzt aus dem Rohr gezogen. Erst nach über einer Stunde war der Einsatz beendet.

Laut Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf kommt demnächst eine Rechnung für den Einsatz auf die Besitzer der Katze zu. Wie viel sie zahlen müssen, ist noch nicht raus.


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