Erneut brennt ein Wäschetrockner Feuerwehr verhindert Wohnhausbrand in Wardenburg



Wardenburg. Bei einem Wäschetrocknerbrand hat die Feuerwehr Wardenburg am Montag am Mühlenweg durch ihr rasches Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf ein Wohnhaus verhindert.

„Während der Benutzung eines Wäschetrockners bemerkte die Hauseigentümerin Qualm, der aus dem Trockner aufstieg und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr“, berichtet Daniel Eickmann, Gemeindepressewart der Feuerwehren Wardenburg.

Um 13.22 Uhr alarmiert die Großleitstelle Oldenburg per Sirene und Funkmeldeempfänger die Ortsfeuerwehr Wardenburg, die mit zwei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften in den Mühlenweg in Wardenburg ausrückte.

Dichter Qualm dringt aus Fenster

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs drang bereits dichter Qualm aus dem Fenster des Trocknerraumes. Nach einer Ersterkundung schickte Einsatzleiter Stefan Buschmann einen Trupp mit schwerem Atemschutz und Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung in das verrauchte Gebäude. Weitere Einsatzkräfte stellten die Wasserversorgung zum nächsten Hydranten sicher.

Der inzwischen brennende Trockner wurde durch den Atemschutztrupp gelöscht und anschließend nach draußen getragen, wo die wieder auflodernden Flammen endgültig abgelöscht werden konnten. Dadurch wurde vermieden, dass das Haus durch Löschwasser übermäßig in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Schnelles Eingreifen der Ortsfeuerwehr Wardenburg

Durch das schnelle Eingreifen der Ortsfeuerwehr Wardenburg konnte laut Buschmann eine Ausbreitung des Brandes und ein eventuelles Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

Da die Eigentümerin bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Rauchgase einatmete, alarmierte der Einsatzleiter einen Rettungswagen, sodass diese medizinisch untersucht werden konnte. Wie sich herausstellte, kam die Person mit dem Schrecken davon.

Ferner waren die Polizei sowie ein Mitarbeiter der EWE zur eventuellen Kappung des Hauses vom Stromnetz vor Ort. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken. Ursächlich für das Feuer war laut Polizei vermutlich ein technischer Defekt. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.

Wie Ortsbrandmeister Buschmann auch bei diesem Einsatz wieder feststellte, sind die in Wardenburg arbeitenden Feuerwehrleute unverzichtbar, da dadurch ein schnelles Ausrücken zum Einsatzort ermöglicht wird.

Dank an die Arbeitgeber der Brandschützer

In diesem Zusammenhang spricht Buschmann den örtlichen Arbeitgebern einen besonderen Dank für die Freistellung dieser Arbeitskräfte während der Einsätze aus.

Erst am 30. Dezember war es im Ortskern von Wardenburg zu einem ähnlichen Einsatz gekommen, auch damals brannte ein Wäschetrockner, die Feuerwehr verhinderte einen Großbrand.


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