Um mehr als zehn Ränge verbessert Camping am Falkensteinsee gehört zu den Besten Europas

Die Betreiber Rieke Meiners (links) und Rik Geiger vor einem der vielen Wohnwagen des Camping und Ferienparks Falkensteinsee. Foto: Mareike BaderDie Betreiber Rieke Meiners (links) und Rik Geiger vor einem der vielen Wohnwagen des Camping und Ferienparks Falkensteinsee. Foto: Mareike Bader

Falkenburg. Rieke Meiners vom Camping am Falkensteinsee freut sich darüber, Platz 51 unter mehr als 22.000 bewerteten Campingplätzen zu sein. Doch auf dem Erfolg ruhen sich die Betreiber nicht aus.

Für das Ehepaar Rieke Meiners und Rik Geiger vom Camping und Ferienpark Falkensteinsee beginnt das Jahr mit guten Nachrichten: Erneut wurde der Campingplatz in Falkenburg unter die Top 100 der Campingplätze in ganz Europa gewählt und landete im Vergleich von über 22.000 Orten auf Platz 51. Nur zwölf weitere Plätze in Niedersachsen haben es auch in die Top 100 geschafft.

„Das ist ja toll“, freut sich Rieke Meiners, als sie von der Platzierung erfährt – vor allem, weil sie den Platz als kleinen Familienbetrieb führen. Es läuft gerade gut beim Camping und Ferienpark Falkenburg, den Meiners und Geiger seit 2012 führen. Mehr als zehn Ränge konnte sich der Platz verbessern und auch die Besucherzahlen steigen stetig.

Druck durch Online-Bewertungsportale

Neben den Stammgästen der 170 Dauerplätze profitiert der Campingplatz mit 120 Ferienplätzen und etwa 25 Mietojekten – wie Pods, Stelzenhäuser oder Camping-Fässer – von Treffern bei Online-Suchmaschinen. „Da hat man auch immer die Bewertungsportale im Nacken“, erzählt Meiners. Dort werden vor allem der See, der Spielplatz und das nette Personal gelobt.

Steigende Übernachtungszahlen trotz schlechtem Wetter

„Das Wetter sprach nicht für sich letztes Jahr“, betont Meiners im Gespräch. Aber wie deutschlandweit, wo ein Plus von 4,3 Prozent an Übernachtungen verzeichnet wurde, wurden auch in Falkenburg mehr Übernachtungen gezählt.

Denn der Campingplatz am Falkensteinsee kann auch mit der Lage punkten, wie ein Blick in die Bewertungen beweist. „Da das Wetter teilweise sehr durchwachsen war, half die Nähe zu Oldenburg und Bremen, wo man schlechtere Tage gut verbringen kann“, heißt es da etwa. Die Gegend um Ganderkesee mit der Geest- und Moorlandschaft werde auch für Fahrradtouren geschätzt, berichtet Meiners.

Große Konkurrenz

Die Betreiber des Platzes ruhen sich aber nicht auf den Lorbeeren aus. Die Konkurrenz ist groß: Der Sieger des Europäischen Campingplatz-Award des Bewertungsportals www.camping.info, der Campingplatz Grubhof bei Salzburg, wartet etwa mit extra großen Stellflächen oder Sauna und Wellness auf. Auch am Falkensteinsee sind die Zeiten von spartanischen Waschmöglichkeiten längst passé.

Bis Saisonstart soll zweites Duschhaus fertig sein

„Zu Ostern kommen die ersten Feriengäste“, weiß Meiners. Etwa eine Million Euro werde das Paar in den Campingplatz allein dieses Jahr investieren, schätzt Geiger. In den kommenden Wochen beginnen die Bauarbeiten für das zweite Duschhaus, das bis zur Saison fertig sein soll.

Damit wird dann auch die Klassifizierung durch den ADAC und das niederländische Pendant ANWB voraussichtlich von Vier-Sterne-Plus auf volle fünf Sterne steigen. Dabei sind die Betreiber mit der bisherigen Kategorie sehr zufrieden. „Fünf Sterne klingt gleich nach teuer“, sagt Meiners.

Weiterhin wird das SeeHuus mit Minimarkt, Imbisswagen und Restaurant, wie seit April vergangenen Jahres, in Eigenregie weitergeführt, um eine einheitliche Struktur zu haben. Auch hier wird gerade umgebaut.

„Camping ist für alle da“

„Camping ist für alle da“, bekräftigt Meiners. Dazu gehört am Falkensteinsee auch, dass Hunde willkommen sind. Das komme sehr gut bei den Gästen an – auch bei Nicht-Hundehaltern, berichtet Meiners.

Neben Hundewiese und einem extra Teich für die Vierbeiner, gibt es inzwischen auch sogenanntes Agility-Training. Beim dazugehörigen Turnier im September haben laut Meiners 150 Hunde teilgenommen. Für dieses Jahr sind zwei weitere Turniere geplant.


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