Glanzvoller Festball für guten Zweck In Abendrobe übers Parkett der Delmenhorster Markthalle

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Delmenhorst. Sogar an ein kurzes Stück roten Teppichs haben die Veranstalter gedacht: Der Festball der 1000 Herzen am Samstagabend in der Markthalle hatte jede Menge Glanz und Glamour zu bieten.

Gemäß dem Herzen-Motto dominierte in der Halle die Farbe Rot, von der Illumination bis zur Tischdekoration. Rund 140 Gäste hatten sich in Schale geworfen und tanzten in Abendkleid und feinem Zwirn bis tief in die Nacht über das Parkett. Die Silver Lords lieferten dazu die Musik, außerdem gab es Showeinlagen der Latein-Showformation der Tanzschule Lenard und von Kurt Hoffmann alias Dean Martin.

Erlös zugunsten des Fördervereins der Palliativstation

Glanz und Glamour waren jedoch kein Selbstzweck an diesem Abend. Denn der Erlös aus Eintritt, Spenden und Sponsorengeldern kommt dem Förderverein der Palliativstation des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) zugute.

Aus den Reihen des Vereins kam auch der Anstoß zu der festlichen Veranstaltung: „Auf der Mitgliederversammlung wurde besprochen, was wir tun müssen, um in der Öffentlichkeit bekannter zu werden. Dabei kam die Idee auf, einen Ball zu veranstalten, wie es ihn früher in der Delmeburg und der Delmehalle gab“, sagte Marianne Hoffmann vom Förderverein, die den Abend zusammen mit Cabarelo-Inhaber Alper Samanci organisierte.

Verein unterstützt an vielen Stellen

Detlev Reichelt, Vorsitzender des 2013 gegründeten Fördervereins der Palliativstation, berichtete den Ballgästen über das bisher Erreichte. So habe der gemeinnützige Verein die Neumöblierung des Gemeinschaftsraums, der Flure und der Terrasse sowie die Anschaffung von Spezialstühlen für die Duschen ermöglicht. Außerdem sei für den Internetzugang in allen Patientenzimmern gesorgt, die Weiterbildung unterstützt und ein Mitarbeiter aus dem Bundesfreiwilligendienst mitfinanziert worden.

„Gute Zukunft für die Palliativstation“

Ziel sei es, die Lebensqualität der Patienten so lange wie möglich zu erhalten. „Beim Neubau des JHD werden wir einige Maßnahmen finanzieren, die sonst nicht möglich wären“, sagte Reichelt.

Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag, die die Schirmherrschaft des Festballs übernommen hatte, betonte in einer kurzen Ansprache, trotz aller Turbulenzen um das Krankenhaus werde es „eine gute Zukunft für die Palliativmedizin“ im JHD geben.


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