Gastspiel in Delmenhorst Theaterstück über Wurzeln des Terrorismus

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Das Gastspiel „My Sister Syria“ im Kleinen Haus blickt auf die Flüchtlingsbewegungen und auf Wurzeln des Terrorismus. Foto: ADG EuropeDas Gastspiel „My Sister Syria“ im Kleinen Haus blickt auf die Flüchtlingsbewegungen und auf Wurzeln des Terrorismus. Foto: ADG Europe

Delmenhorst. Die American Drama Group Europe kommt für zwei Aufführungen ins Kleine Haus. Das Thema des Stücks ist brandaktuell.

Ein aktuelles Thema greift die American Drama Group Europe mit ihrem Stück „My Sister Syria“ auf, das sie am Donnerstag, 2. November, gleich zweimal im Kleinen Haus aufführt. Um 11 und um 19 Uhr geht es um Immigration und Terrorismus. Und das in englischer Sprache.

In dem Stück geht es um die gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen in Europa und um Terrorismus. Teils als Thriller, teils als dramatische Dokumentation angelegt, will „My Sister Syria“ wichtige Fragen aufwerfen und zur Diskussion anregen.

Die Geschichte der Menschenrechtsaktivistin Rachel

Zum Inhalt des Stücks: Die Menschenrechtsaktivistin Rachel lebt in London. Ihr syrischer Freund und Kontaktmann Razan ist von Islamisten entführt worden. Ein Geheimdienstoffizier wendet sich an sie und bittet sie, eine verwundete Generalin aus Syrien herauszuholen, die syrische Oppositionsgruppen in Paris vereinen soll. Die Generalin misstraut den Geheimdiensten der USA und Großbritanniens, vertraut aber Razans Freundin Rachel. Rachel willigt zögerlich ein, weil sie so auf Razan Rettung hofft. Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, die zu den Flüchtlingsrouten führt. Die Generalin will nicht nach Europa, aber Rachel nimmt deren Sohn Hassan mit. Der ist geschockt von Europa. Die Werte des Kontinents lehnt er ab und zieht sich zurück in eine Welt, in die seine Kultur und sein Glauben ihm Halt geben.


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