Jahresplakate ermöglichen Spende Lions fördern Jugendkunstschule Delmenhorst

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Über 1800 Euro freuen sich Nachwuchskünstlerin Lia (9) und die Leiterin der Jugendkunstschule Bärbel Schönbohm. Präsident Carsten Jöhnk (links) und Heinz Dauelsberg vom Lions-Club Delmenhorst Burggraf überbrachten die Spende. Foto: Sonia VoigtÜber 1800 Euro freuen sich Nachwuchskünstlerin Lia (9) und die Leiterin der Jugendkunstschule Bärbel Schönbohm. Präsident Carsten Jöhnk (links) und Heinz Dauelsberg vom Lions-Club Delmenhorst Burggraf überbrachten die Spende. Foto: Sonia Voigt

Delmenhorst. Mit fast 30.000 Euro hat der Lions-Club Delmenhorst Burggraf die Delmenhorster Jugendkunstschule seit ihrer Gründung unterstützt. Das Geld ermöglicht besondere Materialien und Stipendien.

Für besondere Materialien und Schüler-Stipendien will die Jugendkunstschule (Juku) Delmenhorst eine 1800-Euro-Spende des Lions-Clubs Delmenhorst Burggraf verwenden. Die neunjährige Nachwuchskünstlerin Lia und Juku-Leiterin Bärbel Schönbohm nahmen Präsident Carsten Jöhnk (links) sowie Heinz Dauelsberg von den Lions gestern in der Malwerkstatt in Empfang.

Lions fördern Juku seit deren Gründung

„Die Jugendförderung ist ein Schwerpunkt unseres Clubs“, erklärte Jöhnk. Die Jugendkunstschule fördern die Lions schon seit deren Gründung 1998. „Insgesamt haben wir hier schon fast 30.000 Euro gespendet“, ergänzt Dauelsberg.

Geld stammt aus dem Verkauf der Jahresplakate

Das Geld stammt aus dem Verkauf der Jahresplakate, für die die Lions Kunstwerke mit Delmenhorst-Bezug aussuchen, in 250-facher Ausfertigung drucken und dann vom Künstler handsigniert für 25 Euro verkaufen. Das diesjährige Kunstwerk, auf dem ein geflügeltes Schiff über Delmenhorst schwebt, gestaltete Künstler Hans Meyerholz, von dem schon das erste Jahresplakat 2001 stammte.

Juku zählt im Jahr über 500 Schüler

Die Juku braucht die Förderung, damit sie ihren über 500 Schülern im Jahr, die in fortlaufenden Kursen, Schul-AGs und Workshops aktiv sind, mehr bieten kann als den Malkasten aus dem Schulranzen. „Wir werden von der Stadt gefördert und haben unsere Kurseinnahmen, sind aber auf zusätzliche Gelder angewiesen“, berichtet Schönbohm, „so können wir auch mal auf Leinwand oder mit Acrylfarben malen, einfach andere Dinge kennenlernen.“ Außerdem sei es so möglich, zum Beispiel Flüchtlingskinder mit Stipendien für Kunstkurse zu unterstützen. „Das ist eine schöne Art der Integration, über Sprachbarrieren hinweg“, sagt Schönbohm.


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