Delmenhorster Krankenhaus Josef-Hospital braucht auch an anderer Stelle Geld

Von Thomas Breuer

Symbolfoto: Jan Eric FiedlerSymbolfoto: Jan Eric Fiedler

Delmenhorst. Ungeachtet des laufenden Schutzschirmverfahrens für die gemeinnützigen Gesellschaften JHD Mitte und JHD Deichhorst, die das Personal für das Josef-Hospital (JHD) stellen, hat die Betriebsgesellschaft des Krankenhauses offenbar kurzfristigen Finanzbedarf in nicht unbeträchtlicher Höhe.

Darüber hat nach Informationen unserer Zeitung Oberbürgermeister Axel Jahnz am späten Montagnachmittag die Fraktionsspitzen des Rates während eines eiligst eingerufenen interfraktionellen Gesprächs hinter verschlossenen Türen informiert.

Schnelle Finanzspritze notwendig

Es geht dem Vernehmen nach um eine schnell zu verabreichende Finanzspritze, um Schritte zu vermeiden, die den Gesellschaftern Stadt Delmenhorst und Stiftung St. Josef-Stift das Heft des Handelns aus den Händen nehmen würden.

Vorläufiges Stillschweigen vereinbart

Die Politik hielt sich auf Nachfragen bedeckt, sie wurde zum Stillschweigen verpflichtet. Jahnz selbst sagte ebenso, er halte sich an verabredete Regularien. Fundierte Ergebnisse würden erst an die Öffentlichkeit gelangen, „wenn es angebracht ist“.