Comedy Club Delmenhorst in Divarena Comedians nehmen Shopping-Wahn und Ängste aufs Korn

Meine Nachrichten

Um das Thema Delmenhorst Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Delmenhorst. Einen unglücklichen Sohn, einen Theologen und einen Herrenausstatter vereint der Comedy Club am Donnerstag auf der Divarena-Bühne. Die Comedians Thorsten Bär, Lutz von Rosenberg-Lipinsky und Benni Stark bestreiten die Mix-Show in Deichhorst.

Über Vater-Sohn-Konflikte, die tollsten Ängste und den alltäglichen Shoppingwahnsinn darf gelacht werden, wenn am Donnerstag, 5. Oktober, der vorletzte Delmenhorster Comedy Club dieses Jahres startet. Für die Mix-Show holt das Divarena-Team die Comedians Thorsten Bär, Lutz von Rosenberg-Lipinsky und Benni Stark ins Neue Deichhorst.

Mit Väter-Sprüchen im Gepäck

Thorsten Bär, Sieger des NDR Comedy Contest, gewährt den Comedy-Freunden Einblicke in eine hessische Vadder-Sohn-Beziehung – ohne Happy End, wie vorab verraten wird. Kein Wunder, denn der handwerklich nicht besonders geschickte Geisenheimer Bub darf sich von seinem Vater Sprüche anhören wie: „Thorsten, wenn du anpackst isses so als würden zwei Leute loslassen!“ Der 35-Jährige ist regelmäßig auf deutschen Stand-Up-Bühnen und Aida-Schiffen unterwegs. Außerdem kennt das Fernsehpublikum seine Stimmparodien durch Nightwash und den Quatsch Comedy Club und mit „Mallorca, Mallorca“ landete er einen Ballermann-Hit.

Vom Spaß am drohenden Weltuntergang

„Die 33 tollsten Ängste – und wie man sie bekommt“ hat Lutz von Rosenberg-Lipinsky in einem Buch vorgestellt, in seinem neuen Programm will er mit den Divarena-Gästen vor allem über „politische Phobien“ lachen. Der Comedian, der als Deutschlands lustigster Seelsorger angekündigt wird, will zum einen zeigen, wie das Land schon seit Jahrzehnten in Panik lebt, vor Pershing 2 und Gorleben, Irakkriegen und Pisastudien, E 10 und G 8, Stuttgart 21 und Hartz 4. Zum anderen soll es darum gehen, was aktuell für Endzeitstimmung sorgt: zusammenbrechende Finanzsystem, Terrorismus, Klimawandel. Der studierte Theologe macht sich als „Mann am Krisenherd“ auf die Suche nach schützenden Mächten, wie einer Pastorentochter als Kanzlerin, und dem Spaß an der Angst.

Aus der Vorstadtgang ins Modehaus

Erst in der Vorstadtgang, dann als Herrenausstatter im großen Modehaus – auf Erlebnisse aus zwei gegensätzlichen Welten greift Comedian Benni Stark in seinem Programm „#kleider.lachen.leute.“ zurück. Mit gutem Blick für skurrile Situationen und den messerscharfen Pointen, für die er bekannt ist, zeigt Stark, was passiert, wenn Frauen und Männer zusammen Shoppen gehen. Zumindest beim Anzugkauf haben Frauen das Sagen und Männer hören auf Kommando, weiß der Comedian, und beschreibt, wie es aussieht, wenn Männer alleine Klamotten kaufen und Frauen einen Anzug in hellem Schwarz suchen. „Zwischen Ghetto und Gucci – mal Hedonist, mal Fashionist“, Benni Stark vereine auf der Bühne all das, was eigentlich nicht zusammenpasst, kündigt der Veranstalter an.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN