Blick auf die Wahl in Delmenhorst AfD holt in Düsternort 24,5 Prozent der Stimmen

Wahllokal Delmenhorst Foto: Marco JuliusWahllokal Delmenhorst Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Ein erster Blick auf die Hochburgen in den Delmenhorster Wahlbezirken.

Der erste Wahlbezirk, der am Abend Ergebnisse lieferte, ist das Wahllokal Realschule Lilienstraße gewesen. 18.40 Uhr, 40 Minuten nach Schließung der Wahllokale, lagen die Zahlen vor. Mit 34,8 Prozent lag hier die SPD ganz vorn. Die AfD holte dort 12,4 Prozent. Ein Ergebnis, das sich im Laufe des Abends als Trend herausstellte.

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Die CDU ist mit 30,6 Prozent die stärkste Partei in der Stadt Delmenhorst. Ihr bestes Ergebnis holten die Christdemokraten im Wahlbezirk Grundschule Iprump-Stickgras (Iprump, Klassenraum Altbau, 43,7 Prozent). Die SPD, zweitstärkste Partei im Stadtgebiet, holte ihr bestes Ergebnis mit 37,5 Prozent in der Grundschule Am Grünen Kamp.

Die AfD sicherte sich in der Stadt den dritten Rang und holte im Wahlbezirk Kirchengemeinde 12 Apostel in Düsternort mit 24,5 Prozent der Zweitstimmen ihr bestes Wahlergebnis.

Viertstärkste Kraft in Delmenhorst ist die FDP. Sie konnte sich vor allem auf die Wähler in der Schule Hasbergen (11,6 Prozent) verlassen.

Die Linke holte im Stadtgebiet 7,9 Prozent. Mit 14,8 Prozent fuhr die Partei in der Parkschule (Altbau) ihr stärkstes Ergebnis ein.

Auf die Grünen entfielen im Stadtgebiet 6,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Hochburg der Grünen lag bei der gestrigen Wahl im Gymnasium an der Willmsstraße (9,4 Prozent).

Blick auf Ergebnisse der Direktkandidaten

Schaut man auf die Direktkandidaten, so hat Astrid Grotelüschen (CDU) in der Grundschule Iprump-Stickgras (Iprump, Klassenraum Altbau) mit 45 Prozent ihr bestes Ergebnis geholt. Susanne Mittag (SPD) sahnte mit 46,1 Prozent in der Grundschule Am Grünen Kamp ab.

Herbert Sobierei (AfD) holte in der Kirchengemeinde 12 Apostel mit 22,3 Prozent sein bestes Ergebis. Manuel Paschke (Linke) holte in der Parkschule (Altbau Raum 1) 15,5 Prozent. Christian Dürr (FDP) war im Briefwahlbezirk 2 besonders stark (11,2 Prozent). Christina-Johanne Schröder (Grüne) holte ihr bestes Ergebnis im Rathaus (8,1 Prozent).

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