Spielen wie zu Omas Zeiten Delmenhorster Museumsfest lockt mit Aktionen für Jung und Alt

Käthe Stüve, Schatzmeisterin des Museumsförderkreises (v. l.), der stellvertretende Förderkreis-Vorsitzende Friedrich Hübner und Museumsleiter Carsten Jöhnk probieren sich am Spiel Erbsenschlagen aus. Foto: Lennart BonkKäthe Stüve, Schatzmeisterin des Museumsförderkreises (v. l.), der stellvertretende Förderkreis-Vorsitzende Friedrich Hübner und Museumsleiter Carsten Jöhnk probieren sich am Spiel Erbsenschlagen aus. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Kinderspiele aus früheren Zeiten, vertonte Kästner-Gedichte und Berichte aus der Lehrzeit bei der Nordwolle: Vom 16. bis zum 17. September lockt das Museumsfest auf das Nordwolle-Gelände.

Erbsenschlagen, Schrottfischen und Joghurtbecher-Tennis – Spiele, die Kinder und sicherlich auch einige Erwachsene heute nicht mehr kennen, ist sich Friedrich Hübner, stellvertretender Vorsitzender des Förderkreises Industriemuseum Delmenhorst (FID), sicher. Beim 29. Museumsfest des Fördervereins können sich Kinder an diesen und weiteren „Kinderspielen von früher“ versuchen.

„Wolleaner“ berichtet aus seiner Lehrzeit

Von Samstag bis Sonntag, 16. bis 17. September, lädt der FID zusammen mit dem Nordwestdeutschen Museum für Industriekultur zu dem Fest ein. Doch bevor die Kinder am Sonntag ihr Geschick bei alten Kinderspielen auf die Probe stellen können, steht am Samstag das traditionelle „Wolleaner-Treffen“ auf dem Programm. Ab 15 Uhr werden rund 50 ehemalige Nordwolle-Arbeiter erwartet. Ihnen wird nach einer Führung durch das Stadtmuseum durch Gästeführerin Regina Ungethüm-Meißner ein besonderer Rückblick in die Zeit der Nordwolle geboten. Der ehemalige technische Auszubildende Volker Hellrung wird Erinnerungen aus seiner Lehrzeit auf der Nordwolle in den frühen 60er-Jahren berichten. Anschließend können die Wolleaner bei Kaffee und Kuchen über vergangene Zeiten klönen.

Swing, Bossa Nova und Jive in der Turbinenhalle

Um 19.30 Uhr geht es schwungvoll in der Turbinenhalle weiter. Dort tritt die Hamburger Gruppe „Vertiko“ auf und haucht den Gedichten von Erich Kästner mit Swing, Bossa Nova und Jive ein neues Leben. Karten dafür gibt es im Fabrikmuseum zum Preis von 15 Euro, ermäßigt zwölf Euro. Paare zahlen 24 Euro.

Spielenachmittag mit kleiner Überraschung

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familie. Der Familiennachmittag bietet von 14 bis 17 Uhr acht einfache Kinderspiele aus früheren Zeiten in der Turbinenhalle. „Die Spiele sind im Vorjahr sehr gut bei den Kindern angekommen“, erinnert sich Hübner, der wieder auf zahlreiche Besucher hofft. Spiele wie Erbsenschlagen, Schrottfischen und Joghurtbecher-Tennis können die Kinder ausprobieren. Wer alle acht Stationen gemeistert hat, wird mit einer kleinen Überraschung prämiert, verrät Käthe Stüve, Schatzmeisterin des Fördervereins.


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