Premiere für Rockfestival Bühne frei für Open Air in Stuhr

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Varrel. Drei Tage lang stand das Gut Varrel unter dem Zeichen des Rock. Das Stuhr Open Air hatte vielseitige Vertreter des Genres zu bieten. Die prominentesten traten am Samstag auf.

Der Rock ist nicht totzukriegen. Das hat Musik aller Schattierungen des Rock von soft über melodisch bis hard im Laufe des Wochenendes beim ersten Stuhr Open Air (S.O.A.) auf dem Gutshof in Vattel den Silberlocken gezeigt, die vor ein paar Jahrzehnten mit jener Musik aufgewachsen sind, die deren Eltern als „Negermusik“ einstuften. Und der Rock hat Zukunft. Das bewiesen die Zehnjährigen, die beseelt vor der Bühne tanzten. „Ein Festival entsteht, und ihr seid dabei, wir sind dabei“, freute sich denn auch Steffi Schierenbeck über die Premiere des Festivals, die Sängerin der Stuhr-Bremer Band „Caldera“, von der Bühne herab.

Band fühlten sich wohl

Steffi vergaß nicht, ihren Gitarristen (und Ehemann) ins Rampenlicht zu rücken: Karsten Schierenbeck hat den Löwenanteil der Vorbereitung und Organisation der Festival-Premiere mit rund 20 Bands getragen. Auch Top-Acts hat er nach Varrel geholt: „Hells Balls“ am Freitag, die Gruppe dürfte Delmenhorstern vom jüngsten Stadtfest bestens bekannt sein, und „Mad Monks“ am Samstag, jeweils zu späterer Stunde. Doch auch die Bands, die frühzeitiger vor noch weniger als 200 Fans ihre Shows ablieferten, waren sichtlich zufrieden mit sich und dem Drumrum. „Anne.Fuer.Sich“ zum Beispiel: Die Jungs klatschten sich nach dem Act vor der Bühne fröhlich ab. Und das lag nicht nur daran, dass „Anne.Fuer.Sich“-T-Shirts vor allem von Frauen gekauft und gleich anprobiert wurden.

Gelungene Premiere

Mehrere Besucher bescheinigten den Organisatoren eine gelungene Festivalpremiere. Rund 2500 Besucher wurden vor dem Festival über die drei Tage erwartet. Wie viele es am Ende wurden, ist unklar. Für eine Bilanz war Organisator Schierenbeck am Sonntag nicht zu erreichen.


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