Im Landkreis Oldenburg und Delmenhorst Betrugsanrufe im Namen der Polizei halten an

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Die Welle an betrügerischen Anrufen falscher Polizisten in Delmenhorst reißt nicht ab. Seit März versuchen Betrüger, Senioren im Namen der Polizei Geld abzuknöpfen.  Symbolfoto: Marc Müller/dpaDie Welle an betrügerischen Anrufen falscher Polizisten in Delmenhorst reißt nicht ab. Seit März versuchen Betrüger, Senioren im Namen der Polizei Geld abzuknöpfen. Symbolfoto: Marc Müller/dpa

Delmenhorst. Die Welle an betrügerischen Anrufen falscher Polizisten reißt nicht ab. Seit März versuchen Betrüger, Senioren im Namen der Polizei Geld abzuknöpfen.

Die Delmenhorster Polizei beklagt eine anhaltende Welle von Falschanrufen. Bereits im März berichtete die Polizei von falschen Beamten, die sich im Namen der Polizei meist bei Senioren gemeldet hätten, um an Geldbeträge zu gelangen. Nun berichtet die Polizei, dass es diese Betrugsanrufe noch immer gibt, die Täter versuchten offenbar, den guten Glauben von älteren Menschen zu missbrauchen. Laut Polizei haben die falschen Polizisten versucht, in Delmenhorst sowohl als auch im Umland versucht, mit ihrer Masche an Geld zu gelangen.

Betrüger versuchen mit erfundener Geschichte an Geld zu gelangen

„Die Anrufer behaupten, dass Einbrecher festgenommen werden konnten und es Hinweise gibt, dass diese auch in das Haus der Angerufenen einbrechen wollen“, schildert die Polizei. „Unter diesem Vorwand versuchen die Täter Informationen über im Haus befindliches Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände erlangen.“ Oft sei bei den Angerufenen zur Täuschung die Notrufnummer 110, eine Nummer mit Delmenhorster Vorwahl oder eine Mobilfunknummer im Display erschienen.

Falschanrufe sind Straftaten

Die Polizei warnt: Ruft tatsächlich die Polizei an, erscheine niemals die 110, Polizeibeamte würden niemals nach Wertgegenständen fragen. Im Zweifel sollten die Angerufenen das Gespräch sofort beenden und selbstständig den Notruf der Polizei wählen. „Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis und machen Sie weiterhin keine Angaben zu Ihren Kontoverbindungen“, warnen die Beamten. Sie betonen: Die betrügerischen Anrufe seien Straftaten und könnten als Amtsmissbrauch oder versuchter Betrug geahndet werden.


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