Liberale wählen Andreas Kuska FDP geht mit Braunschweiger Kandidat in Landtagswahl

Von Sonia Voigt


Delmenhorst. Mit absoluter Mehrheit haben die Delmenhorster FDP-Mitglieder den auswärtigen Andreas Kuska zu ihrem Landtagskandidaten gekürt. Gegenkandidat Markus Hoffmann erhielt nur drei Stimmen.

Mit dem in Delmenhorst arbeitenden Braunschweiger Andreas Kuska als Kandidaten geht die Delmenhorster FDP in den Landtagswahlkampf. Acht von elf Stimmberechtigten haben bei der Wahlkreis-Mitgliederversammlung am Montagabend im Hotel Thomsen für den 60-jährigen selbstständigen Unternehmensberater gestimmt. Gegenkandidat Markus Hoffmann vereinte die übrigen drei Stimmen auf sich. „Mit Andreas Kuska können wir einen kompetenten Kandidaten vorstellen“, sagte der örtliche Parteivorsitzende Tamer Sert, der Kuska vorgeschlagen hatte. Der Kreisverband habe zuvor alles Mögliche getan, um gute Bewerber zu finden.

Delmenhorst-Bezug hinterfragt

In der Vorstellungsrunde vor der Abstimmung hinterfragten die Parteimitglieder vor allem den Delmenhorst-Bezug Kuskas, der zwischen Braunschweig und seinem Bremer Zweitwohnsitz pendelt. „Ich habe vier Jahre in einer Delmenhorster Firma gearbeitet“, berichtete der verheiratete Vater eines Sohnes. Aktuell sei er zwei- bis dreimal wöchentlich für Projekte in der Stadt und kenne sich dort aus. Sein politisches Engagement bei den Bremer Grünen habe er beendet, da er dort Wirtschafts- und Finanzkompetenz vermisste. Nun hat er die Mitgliedschaft bei der FDP beantragt, wo er sich besser aufgehoben fühlt und „für eine liberale, pro-europäische Politik“ einsetzen will.


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