Bewährungsstrafe gegen Delmenhorster Vorwurf der Vergewaltigung bestätigt sich nicht

Im Vergewaltigungs-Prozess gegen einen Delmenhorster vor dem Landgericht Oldenburg ist vom Hauptvorwurf nichts übrig geblieben. Trotzdem wurde der Mann mit einer Bewährungsstrafe bedacht. Symbolfoto: Michael GründelIm Vergewaltigungs-Prozess gegen einen Delmenhorster vor dem Landgericht Oldenburg ist vom Hauptvorwurf nichts übrig geblieben. Trotzdem wurde der Mann mit einer Bewährungsstrafe bedacht. Symbolfoto: Michael Gründel

Oldenburg. Im Vergewaltigungs-Prozess gegen einen 26-jährigen Delmenhorster ist vom Hauptvorwurf nichts mehr übrig geblieben. Nach einem überraschend schnellen Prozessende vor dem Landgericht Oldenburg wurde der Mann am Mittwoch mit einer zehnmonatigen Haftstrafe auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung belangt. An das Opfer, die Mutter des gemeinsamen Kindes, muss er 1000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weitere 1000 Euro an den Verein Konfliktschlichtung.

Entscheidend für das Urteil waren die Widersprüche in der Befragung des als Nebenklägerin auftretenden Opfers am Dienstag und Mittwoch. So hatte sie behauptet, ihr Partner habe sie nicht nur in dieser Nacht im Februar 2015 zum Sex gezwungen

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