Tat an der Cramerstraße BGH bestätigt Totschlagurteil gegen Delmenhorster

Von Jan Eric Fiedler

Für zehn Jahre muss der Delmenhorster wegen Totschlags in Haft. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil von September jetzt bestätigt. Archivfoto: Alexander SchnackenburgFür zehn Jahre muss der Delmenhorster wegen Totschlags in Haft. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil von September jetzt bestätigt. Archivfoto: Alexander Schnackenburg

Delmenhorst. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen den 49-jährigen Delmenhorster, der im März 2016 seine Ex-Partnerin an der Cramerstraße getötet hatte, bestätigt. Der Mann muss für zehn Jahre ins Gefängnis.

Vor dem Landgericht Oldenburg war der Mann am 20. September wegen Totschlags im Zustand verminderter Schuldfähigkeit zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts geriet der Angeklagte am Abend des 7. März .2016 mit seiner Lebensgefährtin in der gemeinsamen Wohnung in Delmenhorst in Streit. In dessen Verlauf stach er schließlich mit unterschiedlichen Messern insgesamt mindestens 30 Mal auf ihren Körper ein, wodurch sie tödliche Verletzungen erlitt und wenige Stunden später im Krankenhaus verstarb. Zum Tatzeitpunkt befanden sich die Kinder des Angeklagten und seiner Lebensgefährtin und ein französischer Austauschschüler mit in der Wohnung. Sie wurden Zeugen des Tatgeschehens.

Revision laut BGH unbegründet

Gegen dieses Urteil hat der Angeklagte laut Mitteilung des Landgerichts Revision eingelegt. Diese sei am 3. Mai vom Bundesgerichtshof durch einstimmigen Beschluss als unbegründet verworfen worden.


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