Künstlerin aus Stuhr Waltraut Fessel stellt im Delmenhorster Haus BerGer

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Waltraut Fessel stellt ab Freitag unter dem Titel „Farbimpressionen“ im Haus BerGer aus. Foto: Marco JuliusWaltraut Fessel stellt ab Freitag unter dem Titel „Farbimpressionen“ im Haus BerGer aus. Foto: Marco Julius

Delmenhorst. Die Künstlerin Waltraut Fessel zeigt im Haus BerGer Bilder aus den vergangenen 20 Jahren. Die Vernissage beginnt am kommenden Freitag, 28. April, um 19 Uhr.

70 ist Waltraut Fessel jüngst geworden, was man der in Stuhr lebenden Künstlerin nicht anmerkt. „Ich bin im Kopf mit den Jahren nicht mitgekommen“, sagt sie lachend. Sie hat sich eine Neugier auf die Welt bewahrt, die jung und frisch wirkt – und die sich auch in ihrem Schaffen äußert.

Vernissage am 28. April

Unter dem Titel „Farbimpressionen“ stellt sie ab Freitag, 28. April, über 50 ihrer Arbeiten im Haus BerGer an der Stedinger Landstraße 5 aus. Die Werkschau reicht zurück bis ans Ende der 90er Jahre und zeigt dabei, wie vielfältig die Themen sind, die Waltraut Fessel aufgreift. Die meist in Misch- und Schichttechniken entstandenen Bilder wollen, frei nach Paul Klee, nichts abbilden, sondern etwas sichtbar machen. „Es sind Impressionen, die ich verarbeite“, sagt die Künstlerin, die seit 30 Jahren Malkurse gibt und zahllose Mal-Reisen ins In- und Ausland organisiert hat, über ihre Motivation.

Erste Anregungen zur Malerei hat sie bereits im Elternhaus vermittelt bekommen. „Mein Vater hat als Hobbymaler Motive aus seiner Umgebung, aber auch Eindrücke von Reisen bildnerisch dargestellt“, sagt Waltraut Fessel. Nach der Berufstätigkeit im sozialpädagogischen Bereich und der Familiengründung hat sich die in Bremen aufgewachsene Fessel dann verstärkt der künstlerischen Laufbahn gewidmet. Unterricht bei in- und ausländischen Künstlern verschaffte ihr tiefe Einblicke in verschiedenste Maltechniken.

Ruhe und Gelassenheit

Die im Haus BerGer zu sehenden Arbeiten vermitteln oft Ruhe und Gelassenheit, die auch durch die harmonische Farbpalette evoziert werden. „Nicht spektakulär, aber tiefsinnig“ seien die Bilder, sagt Waltraut Fessel selbst. Die zum Teil abstrakten Bilder haben dabei stets etwas Gegenständliches.

Sohn spricht einführende Worte

Galerist Dirk Berger spricht am Freitag bei der Vernissage, die um 19 Uhr beginnt, eine kurze Begrüßung. Anschließend findet Christian Fessel, Sohn der Künstlerin, einführende Worte in das Werk seiner Mutter. Die Ausstellung ist bis zum 1. Juni im Haus BerGer zu sehen. Geöffnet ist das Haus mittwochs und samstags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr. Öffnungszeiten nach Vereinbarung unter Telefon (04221) 8500500.


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