Parkraumdebatte in Delmenhorst Verwaltung will keinen Planungsstopp am Vorwerk

So wie hier abgebildet, würde der Hertie-Investor gerne ein Parkdeck am Vorwerk in Delmenhorst realisieren. Grafik: Hilmes Lamprecht ArchitektenSo wie hier abgebildet, würde der Hertie-Investor gerne ein Parkdeck am Vorwerk in Delmenhorst realisieren. Grafik: Hilmes Lamprecht Architekten

Delmenhorst. Mit einem Antrag, den möglichen Um- und Ausbau des Parkplatzes am Vorwerk zu stoppen, findet die Bürgerinitiative Anti-Parkhaus am Vorwerk bei der Stadtverwaltung keine offenen Ohren.

Der Anregung und Beschwerde sollte nicht gefolgt werden, heißt es in einer Vorlage für die am Dienstag, 25. April (17 Uhr, Willms-Mensa), gemeinsam tagenden Planungs- und Wirtschaftsausschüsse des Rates.

„Parkplatzsituation ist zu verbessern“

Zu der Forderung der Initiative, nach einem Umbau des Hertie-Hauses eine Parkraumanalyse zu erstellen, verweist die Verwaltung auf einen dafür notwendigen Auftrag der Politik. Das vor seinem kürzlich erfolgten Abriss seit Jahren geschlossene Hertie-Parkhaus hat laut Verwaltung über 275 Stellplätze verfügt. „Für den östlichen Teil der Fußgängerzone ist die Parkplatzsituation daher insgesamt zu verbessern“, führt sie aus. Inwieweit, das müsse sich unter anderem aus der künftigen Nutzung der früheren Hertie-Kaufhausimmobilie ergeben. „Danach sind mögliche Standorte für eine Parkpalette im östlichen Teil der Innenstadt alternativ zu untersuchen“, so die Verwaltung. Ebenso verhalte es sich mit den Auswirkungen auf die Umgebung.

Rat entscheidet über Antrag am 10. Mai

Zum Antrag der Bürgerinitiative Anti-Parkhaus werden die Fachausschüsse am 25. April eine Beschlussempfehlung abgeben. Die Entscheidung liegt letztlich beim Rat, der am Mittwoch, 10. Mai, tagt.


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