Neue Gespräche mit der Stadt Zurbrüggen in Delmenhorst denkt wieder an Erweiterung

Diese Erweiterungspläne für den Standort an der Seestraße in Delmenhorst legte Zurbrüggen schon 2011 vor. Seinerzeit hieß es, der Anbau eines Möbelmitnahmemarktes Z2 werde „voraussichtlich 2012“ erfolgen. Bildvorlage: ZurbrüggenDiese Erweiterungspläne für den Standort an der Seestraße in Delmenhorst legte Zurbrüggen schon 2011 vor. Seinerzeit hieß es, der Anbau eines Möbelmitnahmemarktes Z2 werde „voraussichtlich 2012“ erfolgen. Bildvorlage: Zurbrüggen

Delmenhorst. Nach dem Zusammengehen mit XXXL Lutz galt das Augenmerk vor allem internen Prozessen. Jetzt soll die Entwicklung des Standorts an der Seestraße wieder in den Fokus kommen.

„Alles entscheidend sind die Gespräche mit der Stadt“

Die seit Jahren angekündigte und immer wieder aufgeschobene Erweiterung des Möbelzentrums Zurbrüggen an der Seestraße ist nicht vom Tisch. Das hat Christian Zurbrüggen aus der Unternehmensleitung in Unna auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt. „Das ist jetzt ein offener Prozess, alles entscheidend sind die Gespräche mit der Stadt“, sagte er, ohne ins Detail gehen zu wollen. Der Dialog zwischen dem Unternehmen und der Stadtverwaltung sei aktuell wieder aufgenommen worden.

Im Raum steht seit Langem ein Anbau für den Bereich „Z2 – Junges Wohnen“. Detaillierte Pläne mit einem neuen, repräsentativeren Eingang und einer Erweiterung des Möbelhauses lagen auch der örtlichen Geschäftsleitung schon vor Jahren vor.

Zusammengehen mit XXXL Lutz hatte Vorrang

Die Verzögerung in jüngerer Zeit führt Christian Zurbrüggen auf das Zusammengehen mit dem Einrichtungsunternehmen XXXL Lutz zurück, dem größten Möbelhändler Österreichs, der auch in Deutschland Standorte betreibt. Zum Erhalt seiner wirtschaftlichen Schlagkraft war das Unternehmen Zurbrüggen mit seinen Standorten in Delmenhorst, Bielefeld, Oelde, Unna und Herne zum 1. Mai 2015 die Verbindung eingegangen. Damit hat Zurbrüggen seitdem zwei gleich starke Anteilseigner.

Neue Einkaufsmacht über Giga International

Zunächst, so Christian Zurbrüggen, habe das Augenmerk lange Zeit darauf gelegen, beide Unternehmen bestmöglich zusammenzuführen und Synergien zu nutzen. So trat XXXL Lutz mit der Übernahme von Zurbrüggen aus dem Einkaufsverband Begros aus und gründete den eigenen Verband Giga International, um die geballte Einkaufsmacht neu auszuspielen. Zum Verband gehören inzwischen außer Zurbrüggen auch das Möbelzentrum Pforzheim und Möbel Mahler (Neu-Ulm). Die Delmenhorster Kundschaft spürte die Neuorientierung nicht durch eine Umbenennung, wohl aber durch den Ausverkauf einiger nunmehr nicht mehr gelisteter Sortimente.

„In der Entwicklung ist der Standort absolut top“

Für den hiesigen Standort findet Christian Zurbrüggen nur lobende Worte. Die 205 Beschäftigen – einschließlich des Marktes Osca und der Logistik im Ganderkeseer Ortsteil Urneburg – leisteten gute Arbeit. „In der Entwicklung ist der Standort absolut top“, so der Unternehmer.

Bei den gegenwärtigen Sondierungen stehen nach seinen Worten zwei Fragen obenan: „Was dürfen wir?“ und „Was können wir?“. Antworten erhofft sich Christian Zurbrüggen in absehbarer Zeit.


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