Angebot für Häuslebauer Delmenhorst plant 50 Bauplätze im Stadtteil Heidkrug

Attraktive Randlage: Im Stadtteil Heidkrug könnte im Anschluss an die Reihenhaussiedlung rund um die Vegesacker Straße ein Neubaugebiet entstehen. Grafik: Stadt DelmenhorstAttraktive Randlage: Im Stadtteil Heidkrug könnte im Anschluss an die Reihenhaussiedlung rund um die Vegesacker Straße ein Neubaugebiet entstehen. Grafik: Stadt Delmenhorst

Delmenhorst. Die Natur und die Bahnstation Heidkrug in der Nähe: In reizvoller Stadtrandlage könnte bald ein Neubaugebiet im Delmenhorster Osten entstehen.

Im Bemühen, Delmenhorst für Häuslebauer attraktiver zu machen, hofft die Stadt auf ein politisches Startsignal für ein Neubaugebiet in attraktiver Randlage: Bis zu 50 Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser könnten in Heidkrug unweit der Bahnstation entstehen. Am kommenden Dienstag, 28. März, soll für den Bebauungsplan 357 im Bereich zwischen dem Neuenbrücker Weg, dem Großen Tannenweg, der Worpsweder Straße, der Ritterhuder Straße und der Vegesacker Straße der Aufstellungsbeschluss gefasst werden.

Zahlreiche Anträge seit 1990

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es zahlreiche Bauwünsche für Wohngebäude auf der Fläche, teilt das Rathaus mit. Delmenhorst weise seit einigen Jahren einen hohen Erweiterungsbedarf des Wohnungsbestandes auf. Nach dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept solle die Nachverdichtung von Bestandsquartieren vorherrschen, jedoch seien auch nachfragegerechte Wohnangebote in Stadtrand-Lage zu schaffen. Durch das infrastrukturelle Angebot der näheren Umgebung und die Nähe zur Natur steige die Attraktivität der Fläche für eine Wohnnutzung. Negative Auswirkungen auf das Landschaftsschutzgebiet „Bywisch-Hullen-Schohasbergen“ erwartet die Verwaltung nicht. Die Planung dieser Fläche erfülle das sogenannte „Arrondierungs-Prinzip“: Sie beziehe angrenzende Flächen zu Innenbereichsflächen ein, um den Grenzverlauf des Siedlungsgebietes abzurunden.

Zwei Bauland-Varianten

Dem Planungsausschuss am 28. März (ab 17 Uhr öffentlich im Rathaus) liegen zwei Bebauungsvarianten vor: Ein Vorschlag für bis zu 49 Bauplätze und ein Vorschlag für 35 Grundstücke. Die kleinere Variante berücksichtigt zwei private Interessenten, die eine Bebauung ablehnen. In beiden Fällen wird ein Bereich unter einer Hochspannungsleitung ausgeklammert. Verkehrliche Anbindungen sind mit der Vegesacker Straße, der Worpsweder Straße und dem Großen Tannenweg gegeben. Nach einem Aufstellungsbeschluss erhält die Öffentlichkeit noch mehrfach Gelegenheit, Stellung zu den Plänen zu nehmen. Auch eine Umweltprüfung ist noch erforderlich.


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