Neues Computersystem am Maxe Delmenhorster Schüler können von Zuhause aus weiterarbeiten

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Nicht nur Informatik: Die Schüler können in den Computerräumen im Musikunterricht auch eigene Kompositionen mit Vorgaben gestalten. Foto: Kristina MüllerNicht nur Informatik: Die Schüler können in den Computerräumen im Musikunterricht auch eigene Kompositionen mit Vorgaben gestalten. Foto: Kristina Müller

Delmenhorst. Knapp zwei Monate hat es gedauert, doch nun sind sie fertig: Die Computerräume am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst wurden nicht nur komplett saniert, sondern auch mit neuen Computern und einem neuen Serversystem eingerichtet.

„Wir haben uns Jahre lang in Räumen aufgehalten, die alles andere als förderlich waren“, findet Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke. Deshalb sind nun die beiden Computerräume am Max-Planck-Gymnasium in Delmenhorst komplett saniert und auch mit neuen Computern und einem neuen Serversystem ausgestattet worden.

Zwei Wochen vor den Weihnachtsferien begannen die Bauarbeiten schon während der Schulzeit. Wände, Decken, Inneneinrichtung – alles wurde erneuert. Ende Januar war die Sanierung abgeschlossen. In den Zeugnisferien dann kümmerten sich die Informatiklehrer um die technische Einrichtung der neuen Rechner und des Servers. „Das ist ein vergleichsweise kurzer Zeitraum“, findet Fitsch-Saucke.

Kommunikation verbessert

Mit der neuen Einrichtung wurde gleichzeitig auch ein neues pädagogisches Konzept umsetzt. Vorher standen die Computer in Reihen, sodass die Schüler sich hinter den Rechnern „verstecken“ konnten, berichtet Bernd Buss, Informatiklehrer und Koordinator für Informations- und Kommunikationstechnik. „Die Kommunikation war deutlich schwieriger.“ Jetzt finden sich in der Mitte des Raumes Konferenztische, während die Computer an den äußeren Wänden entlang platziert wurden.

Die Räume sind nicht ganz identisch, um möglichst breit die Interessenlage im Kollegium abdecken können“, erklärt Buss. Denn in den Räumen findet nicht nur Informatik-Unterricht statt, auch in anderen Fächern werde der Raum genutzt.

Cloud-System und WLAN

Deshalb wurden in dem einen Raum 16 traditionelle aber leistungsstarke Computer installiert, berichtet Informatiklehrer Thilo Scholz. In dem anderen Raum dagegen wurden 16 Notebooks angeschlossen, „damit man dort ganz flexibel arbeiten kann“, beispielsweise in Projektarbeiten. Zudem wurde nun ein Cloud-System mit einem zentralen Server und zusätzlich ein schulweites WLAN-Netzwerk eingerichtet, erklärt Scholz, der das System verwaltet.

Durch diese Erweiterung der Infrastruktur könnten die Schüler lückenlos weiterarbeiten und problemlos von den Arbeitsplätzen in der Bibliothek in die Computerräume wechseln, um auch von dort auf ihre Projekte zuzugreifen. Insgesamt vier Kilometer Netzwerkkabelleitungen seien dafür gelegt worden, so Scholz. Seit dem 1. Februar ist der Raum nun in Betrieb und die Schüler sind schon jetzt begeistert von dem Ergebnis. So seien vor allem Projekte besser umsetzbar, sagen sie.

Von Zuhause aus weiterarbeiten

Eine weitere Besonderheit: Die Schüler können nun auch von Zuhause aus auf den Server zugreifen und beispielsweise Referate fertigstellen. „Diese Infrastruktur kommt den Schülern zugute“, betont die Schulleiterin. Denn so würden sie nicht nur in den Mint-Fächern weitergebracht, die neuen Systeme fördern laut Fitsch-Saucke auch die Medienkompetenz.

Finanziert wurden die neuen Computerräume von der Stadt Delmenhorst als Schulträger, aber auch mit großer Unterstützung vom Freundeskreis der Schule. „Das hätte der Schulträger alleine nicht vermacht, weil die Ressourcen knapp sind“, sagt Fitsch-Saucke. „Der Freundeskreis ist wichtig, damit eine Schulentwicklung möglich ist.“


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