„Megaron“-Treffen am Heiligabend Lebendige Tradition in Delmenhorst hat Bestand

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Delmenhorst. Das „Megaron“-Treffen in Delmenhorst lebt. Der ganz große Ansturm ist vorbei, dennoch bleibt das Treffen ein beliebter Treffpunkt.

Sicher, es ist nicht mehr der ganz große Andrang, den es früher mal gegeben hat. Früher war halt überall mehr Lametta. Doch das „Megaron“-Treffen am Vormittag des Heiligabends ist immer noch ein Anziehungspunkt für viele Delmenhorster – und für die, die über Weihnachten nach Hause zurückkommen.

Besucher bestens vorbereitet

Und die, die kommen, sind oft bestens vorbereitet: Glühwein aus der Thermoskanne, Charly aus dem Pappbecher – so ließ sich am Samstag auch der kalte Wind auf dem eigens für das Treffen gesperrten Kirchplatz ertragen. Am Ende waren es sicher wieder Hunderte, die beim „Megaron“-Treffen für einen Schnack vorbeigeschaut und sich auf den neuesten Stand gebracht haben, was das Leben alter Freunde angeht.

Neuauflage für 2017 angekündigt

Gegen den Durst half auch der Getränkewagen, den Werner Deutschmann, Betreiber des „Stars“, auch in diesem Jahr aufgestellt hatte. Deutschmann hält die Tradition des „Megaron“-Treffens, die auf ein Willms-Ehemaligentreffen 1973 zurückgeht, weiter hoch. Seine Bilanz am Samstagnachmittag war dementsprechend: „Das Wetter hat mitgespielt. Wir hatten einen guten Lauf, es waren sicher 1000 Leute da.“ Er freut sich besonders darüber, „dass so ein gutes, friedliches Publikum kommt“. Stress jedenfalls gab es am Samstag nicht. Und für Weihnachten 2017 kündigt Deutschmann eine neue Auflage an. „Wenn ich dann noch lebe“, sagt er lachend. Und wenn nicht, ja dann müsse eben ein Nachfolger ran. Die Tradition des Treffens jedenfalls dürfe nicht sterben.


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