Urkundenfälschung Strafbefehl gegen früheren Delmenhorster Ratsherrn

Symbolfoto: dpaSymbolfoto: dpa

Delmenhorst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg hat das Amtsgericht Delmenhorst einen Strafbefehl wegen Urkundenfälschung gegen den früheren Ratsherrn Volker Wohnig erlassen.

Er hatte im Vorfeld der Kommunalwahl vom 11. September 2016 einen Wahlvorschlag für das „Delmenhorster Bündnis in dubio pro Delmos“ (Pro Delmos) eingereicht und sich dabei selbst als Bewerber benannt. Bereits am Folgetag hatte er den Wahlvorschlag selbst wieder zurückgezogen. Die Stadt Delmenhorst reagierte mit einer Anzeige.

Mindestens 124 von 149 Unterschriften gefälscht

Nach Auffassung des Gerichts hatte Wohnig für die Zulassung insgesamt 149 Unterschriften von Unterstützern vorgelegt, von denen er mindestens 124 Unterschriften selbst geleistet hatte. Mit dem Strafbefehl, der bereits rechtskräftig ist, wurde laut Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 20 Euro verhängt.


0 Kommentare