Aussagen zu Delmenhorster Klinik Fraktionen fordern Erklärung von Eva Sassen

Von Jan Eric Fiedler

Die Bürgerinitiative, in der auch Eva Sassen aktiv ist, hatte vor dem Rathaus Delmenhorst demonstiert. Foto: Thomas BreuerDie Bürgerinitiative, in der auch Eva Sassen aktiv ist, hatte vor dem Rathaus Delmenhorst demonstiert. Foto: Thomas Breuer

Delmenhorst. In einer Mitteilung fordern die Ratsfraktionen der SPD/Piraten, der CDU und der Grünen Ratsfrau Eva Sassen (Bürgerforum/Freie Wähler) auf, ihre Aussagen bei der Gründung der Bürgerinitiative Krankenhaus zu erklären.

Sassen hatte gesagt, dass die Ratsmitglieder beim Beschluss zum Klinikstandort Mitte belogen und betrogen worden seien . „Wer das behauptet, muss es auch substantiiert belegen, sonst ist das reine Polemik“, so die Gruppenvorsitzende der SPD/Piraten, Bettina Oestermann. Andreas Neugebauer sieht in der Bürgerinitiative den Versuch, die Fördermittelzusage zu torpedieren. Die Bürger und die Beschäftigten brauchen laut CDU-Fraktionschef Kristof Ogonovski nun verlässliche Planungen: „Wer den Standort Mitte verhindert, verhindert langfristig den Standort Delmenhorst.“ Die Antworten der Landesregierung seien eindeutig, es gebe keine Standortoption.

Sassen soll Engagement für Initiative beenden

„Es werden falsche Hoffnungen geweckt, indem klare Aussagen infrage gestellt werden. Ohne die zugesagten Fördermittel wird es in Zukunft kein Krankenhaus mehr in Delmenhorst geben“, so Marianne Huismann, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Die Fraktionen fordern Sassen auf, die Bürgerinitiative nicht weiter voranzutreiben, zu einem verlässlichen politischen Handeln zurückzukehren und zukünftig die Entscheidungen des Rates zu akzeptieren. (Weiterlesen: Demonstranten fordern neue JHD-Planung in Delmenhorst )


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