Investition von 4,45 Millionen Gleich zwei Feste auf Gut Dauelsberg

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Stadtbaurätin Bianca Urban (von links), Jens Haake, Frank Diekhoff (beide BVO) und Einrichtungsleiter Helmut Blauth vor dem Rohbau des ersten Gebäudes.  Foto: Andreas NistlerStadtbaurätin Bianca Urban (von links), Jens Haake, Frank Diekhoff (beide BVO) und Einrichtungsleiter Helmut Blauth vor dem Rohbau des ersten Gebäudes. Foto: Andreas Nistler

Vor dem Rohbau des ersten Ersatzgebäudes für das Haupthaus auf Gut Dauelsberg wurde am Freitag Richtfest gefeiert. Zudem gab es die Grundsteinlegung zur Erweiterung des Pflegebereichs.

Delmenhorst. Gleich zweimal herrschte am Freitag Grund zum Feiern auf Gut Dauelsberg. Zum einen wurde für das neu entstehende erste Wohnheim Richtfest gefeiert, zum anderen gab es die Grundsteinlegung zur Erweiterung des Pflegeheims.

Gut Dauelsberg ist etwas Besonderes

„Dass diese zwei Dinge auf einen Tag fallen, ist natürlich etwas Besonderes. Aber Gut Dauelsberg ist eben auch etwas Besonderes“, meinte Jens Haake, vom Gebäudemanagment des Bezirksverbands Oldenburg(BVO), dem Träger der Einrichtung. Gut Dauelsberg ist eine der ältesten Einrichtungen der Wohlfahrtspflege der Stadt Delmenhorst, das Haupthaus wurde bereits 1884 errichtet. Genau dieses Gebäude soll nun abgerissen werden, dafür entstehen drei kleinere Gebäude.

Eine Sanierung war aus Gründen des Brandschutzes und einer veralteten Haustechnik nicht möglich. „Gut Dauelsberg entwickelt sich stetig weiter und geht mit der Zeit“, sagte Frank Diekhoff, Verbandsgeschäftsführer des BVO. Der BVO wird rund 4,45 Millionen Euro in den Neubau sowie die Erweiterung investieren.

Erstes Gebäude soll 2017 fertig sein

Der Rohbau des ersten neuen Gebäudes ist nun fertig und wurde mit einem Richtfest eingeweiht. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Mai 2017 geplant. Der Bau des Gebäudes sei sehr schnell gegangen, „es wächst fast wie gedüngt“, freute sich Einrichtungsleiter Helmut Blauth. Die zwei weiteren Gebäude sollen im März 2018 fertig sein. Insgesamt werden in den drei Gebäuden 38 Plätze entstehen, die in kleine Wohngruppen aufgeteilt sind. Zuvor gab es 28 Plätze für die Eingliederungshilfe.

Erweiterung bietet zehn zusätzliche Plätze

Um die Erweiterung des Pflegeheims mit einer Grundsteinlegung zu zelebrieren, wurde ein Kupferrohr im Bau platziert. Darin sind unter anderem aktuelle Zeitungen, eine Liste der am Bau Beteiligten und die Baupläne eingepflegt worden. Durch den Ausbau entstehen nicht nur zehn weitere Pflegeplätze und 670 Quadratmeter zusätzliche Grundfläche, „die Aufenthaltsqualität soll auch verbessert werden“, merkte Architekt Jörn Haußmann an. Der Ausbau soll im September 2018 abgeschlossen werden, dazu gehört auch eine Sanierung des bisherigen Bestands.

Architektenwettbewerb wurde ausgerufen

Während des Baus läuft der Betrieb wie bisher weiter, erst wenn das erste Wohnheim fertig und die Erweiterung des Pflegeheims abgeschlossen ist, wird mit dem Abriss des Haupthauses begonnen. Für den Bau wurde ein Architektenwettbewerb ausgerufen, bei dem vier regionale Architekturbüros ihre Vorschläge zum Bau einreichen sollten. Den Zuschlag bekam das Architekturbüro Kapels.


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