Delmenhorster Verein informiert Tierschützer warnen vor vorschneller Igel-Pflege

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Igel müssen im Herbst noch nicht zwingend aufgenommen werden, teilt der Tierschutzverein Delmenhorst mit. Foto: Klaus-Dietmar GabbertIgel müssen im Herbst noch nicht zwingend aufgenommen werden, teilt der Tierschutzverein Delmenhorst mit. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Delmenhorst. Der Tierschutzverein Delmenhorst warnt davor in den ersten Herbsttagen, aus Tierliebe vorschnell Igel in Obhut zu nehmen.

Im Herbst sind viele Igel in Gärten und Parks auf Nahrungssuche unterwegs, um sich eine ausreichende Fettschicht für den Winterschlaf anzufressen. Der Tierschutzverein Delmenhorst und Umzu warnt in einer Mitteilung vor falsch verstandener Tierliebe, wenn Tiere frühzeitig in menschliche Obhut genommen werden.

Zunächst Tierarzt konsultieren

„Nur Igel, die wirklich krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten“, teilt der Verein mit. Sofern Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheinen oder stark von Parasiten befallen sind, seien sie in ihrer natürlichen Umgebung am besten aufgehoben. „Daher sollte man Igel, die auch tagsüber unterwegs sein können, zunächst beobachten“, rät Brigitte Kall, Vorsitzende des Tierschutzvereins Delmenhorst. „Hilfsbedürftige Igel erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. Bevor ein Igel aber vorschnell in Pflege genommen wird, sollten Igelfreunde zunächst beim Tierarzt oder bei einer Wildtierauffangstation um fachlichen Rat fragen.“

Verein bietet Informationen

Die entsprechenden Ansprechpartner können auch gerne beim Tierschutzverein Delmenhorst, Telefon (04221) 6890150, erfragt werden. Weitere Information zum Umgang mit Igeln gibt es auf der Seite des Deutschen Tierschutzbundes unter www.tierschutzbund.de/ igelschutz.html


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