Absolventenfeier im Kleinen Haus Handwerksgesellen in Delmenhorst geehrt

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Delmenhorst. „Seien Sie stolz darauf, ein Handwerk gelernt zu haben“, wandte sich Kreishandwerksmeisterin Britta Jochims an die Absolventen der Ausbildungen im handwerklichen Bereich. Mit einer Feier im Kleinen Haus würdigten die Handwerkskammer Oldenburg und die Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land am Samstag die bestandenen Prüfungen.

Nach und nach wurden die ehemaligen Auszubildenden der einzelnen Berufsgruppen auf die Bühne gebeten und durften dort freudig ihre Gesellenbriefe entgegennehmen. „Ich wünsche Ihnen, dass ihre Arbeit immer die Wertschätzung erhält, die sie verdient“, gab Jochims den Absolventen mit auf den Weg.

Kfz-Mechatroniker, Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen, Mauer und Zimmerer, Friseurinnen, Anlagenmechaniker, Elektroniker, Maler und Lackierer, Feinwerkmechaniker sowie Tischler strahlten alle mit einem breiten Lächeln in Richtung der rund 200 Gäste. Sie müssen sich nun im Alltag beweisen und Theorie in Praxis umsetzen. „Es ist notwendig, sich ständig weiterzubilden“, empfahl ihnen Jochims.

Empfehlung zum Meister

Zwölf der anwesenden Gesellen durften sogar Ehrenurkunden für gute Abschlussleistungen entgegennehmen. Die Leistungen von Zimmerer Benjamin Bohrer, Bäckereifachverkäuferin Annika Steiner und Tischler Frederik Schütt wurden vom Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Harmut Günnemann als „ganz besonders hervorragend“ ausgezeichnet. Schütt sagte, als Redner in Vertretung aller Absolventen, später: „Eine Ausbildung ist etwas, worauf man stolz sein kann, wenn man sie abgeschlossen hat.“ In seiner Rede erzählte der Geselle von Auslandserfahrungen im Rahmen seiner Ausbildung und deutete damit an, wie wichtig die Ausbildungsstandards in Deutschland sind.

„Bleiben Sie flexibel und lernen Sie dazu“, empfahl auch Wolfgang Jöhnk, Leiter der Abteilung Berufsausbildung der Handwerkskammer in seiner Rede. Dazu gehöre auch die Weiterbildung zum Meister, die gute berufliche Aussichten mit sich bringt. „Der Meisterbrief ist ein Gütesiegel für hohe Kompetenz“, sagte Jöhnk und fügte hinzu, „Deutschland ist auf kompetente Fachkräfte angewiesen.“ Der Fachkräftemangel sei zwar nicht gut für die Wirtschaft, eröffne den Absolventen aber gute Chancen.

Zwei Mal im Jahr werden die Absolventen der Ausbildungen geehrt. Die Schulband der Berufbildenden Schule 2 sorgte am Samstag für den passenden musikalischen Rahmen zur Absolventenfeier.


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