Manuel Mutlu eröffnet „Tanzbar“ Neue Alternative im Delmenhorster Nachtleben

Von Marco Julius

Bis zur Eröffnung seiner „Tanzbar“ hat Manuel Mutlu noch einiges zu tun. Foto: Marco JuliusBis zur Eröffnung seiner „Tanzbar“ hat Manuel Mutlu noch einiges zu tun. Foto: Marco Julius

juls Delmenhorst. Eine Alternative im Delmenhorster Nachtleben soll die „Tanzbar“ werden. Der Club eröffnet im September im Ratskeller.

Es juckt ihn schon. „Ich bin heiß darauf, dass es endlich losgeht“, sagt „Markt1“-Wirt Manuel Mutlu. Losgehen soll es in seinem neuen Betrieb „Tanzbar“, den er im September wie berichtet im ehemaligen „Colosseum“ im Ratskeller am Marktplatz eröffnen will. Am Montag ist in den Räumen bereits fleißig geschraubt worden. Unter anderem werden gerade Flatscreeens angebracht, auf denen bewegte Bilder, aber auch Ankündigungen für die nächsten Events zu sehen sein werden.

Mutlu weiß, dass in Delmenhorst schon wieder viele unken, dass das mit der „Tanzbar“ nicht lange gut gehen werde. Ihn stört das nicht weiter. „Ich bringe eine Menge Erfahrung mit, ich weiß, wie das geht“, ist er sich sicher. Die „Tanzbar“ sei nicht kurzfristig gedacht. „Ich habe einen langen Atem“, betont Mutlu. „Es ist mir bewusst, dass wir hier in einer kleineren Stadt und nicht in der Großstadt leben, aber ich denke, dass wir mit unserem Angebot eine gute Adresse sein werden. Eine Ergänzung oder Alternative zu dem, was es hier sonst so gibt.“

Synergieeffekte im Blick

Mutlu setzt dabei auf Synergieeffekte. „Wer mag, kann den Abend bei mir im ,Markt1‘ starten und später in die ,Tanzbar‘ wechseln.“ Dort solle man feiern können, Spaß haben und, das ist ihm wichtig, sich sicher fühlen. „Für die Sicherheit haben wir unsere Türsteher, die werden ein Auge darauf haben, wer Eintritt bekommt und wer nicht“, sagt Mutlu.

„Loungige“ Atmosphäre

Loungig, so beschreibt Mutlu die Atmosphäre, die er schaffen will. Es gibt einen Raucherbereich und eine Tanzfläche sowie genügend Sitzmöglichkeiten. „Der Laden hat mit seinen 200 Quadratmetern eine gute Größe. Er ist überschaubar und wird dadurch persönlich“, sagt Mutlu, der selbst an den Abenden im Lokal sein wird.

Party ab 18 und ab 25

Der Samstag soll sich an ein Publikum richten, das mindestens 25 Jahre alt ist. Darauf werde auch die Musik ausgerichtet. Freitags ist dann das jüngere Partyvolk eingeladen. „Ab 18 bis 30“ gibt Mutlu als Spanne an. Bis zur Eröffnung ist noch einiges zu tun. Mutlu denkt aber schon weiter: „In den kommenden Jahren wird hier sicher noch was passieren, da richten wir uns auch nach den Wünschen des Publikums.“