Campen unter dem Wasserturm Wohnmobilplatz in Delmenhorst ist bei Campern beliebt


Delmenhorst. Von Holland über Belgien und Luxemburg nach Delmenhorst: Der Wohnmobilplatz in Delmenhorst „sticht einfach heraus“ meinen selbst weitgereiste Wohnmobilisten.

Für die meisten Wohnmobilisten, die ihre fahrbare Unterkunft auf den Graftwiesen abstellen, ist Delmenhorst nur eine Stipvisite auf ihrer Reise. Von den Gästen erhält die Verwaltung viel Lob für die acht kostenlosen Stellplätze im Herzen der Stadt. Das dk hat mit drei Wohnmobilisten auf den Graftwiesen gesprochen.

Einkaufsmöglichkeiten machen Stadt attraktiv

„Ein erstklassiger Stellplatz in hervorragender Lage. Da hat sich die Stadt echt Mühe gemacht“, schwärmt der Cuxhavener Werner Mielke. Er ist mit seiner Frau Irmgard auf dem Weg nach Holland, um dort Freunde zu besuchen und für drei Wochen Urlaub zu machen. In Delmenhorst haben sie für eine Zwischenübernachtung Halt gemacht. Bereits zum vierten Mal campieren sie mit ihrem Wohnwagen im „Reisemobilhafen Delmenhorst“. „Dieser Stellplatz sticht einfach heraus. Hier gibt es die Möglichkeit kostenlos seinen Müll zu entsorgen, das WC zu entleeren und frisches Wasser aufzufüllen“, erzählt der Rentner. Zudem würde die Delmenhorster Innenstadt eine gute Gelegenheit für Einkäufe bieten. Wochenmarkt und Geschäfte würden, laut Werner Mielke, Delmenhorst zu einer „super Einkaufsstadt“ machen. Und aufgrund der Nähe zu den Graftanlagen sowie der Grafttherme hält der Stellplatz eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten für Reisende bereit.

„Delmenhorst macht etwas für Wohnmobilisten“

Auch der Osnabrücker Rolf Barkhau hat zu einer Zwischenübernachtung Delmenhorst angesteuert. Er ist mit seinem Yorkshire Terrier „Pedro“ zu einer „Fahrt ins Blaue“ aufgebrochen. Für ein paar Tage möchte er durch die Städte der Region touren. Der Frührentner ist leidenschaftlicher Camper. In den 1970er Jahren hat eine Wohnmobilreise mit seinen Eltern die Passion in ihm geweckt. Seit 1987 reist er regelmäßig mit seiner fahrbaren Unterkunft durch die Gegend. Auch er ist von dem Stellplatz an der Graft begeistert. „Delmenhorst macht etwas für die Wohnmobilisten“, lobt der ehemalige Verwaltungsbeamte.

Im Vergleich zu anderen Stellplätzen in der Region muss in Delmenhorst für Strom lediglich ein Euro pro Kilowattstunde bezahlt werden. Für den Stellplatz wird erst ab einer Nutzungsdauer von über einer Woche eine tägliche Gebühr von zehn Euro erhoben. Frischwasserversorgung und Entsorgungsmöglichkeiten sind für die Camper kostenlos.

Niederländer kommen gerne wieder

Nur zwei Wohnwagen weiter hat das niederländische Pärchen Folkert de Jong und Janneke ter Haar ihre mobile Unterkunft geparkt. Sie sind am späten Nachmittag auf den Graftwiesen angekommen und bereiten ihr Abendessen vor. Seit zwei Wochen sind sie mit ihrem Wohnmobil unterwegs und haben von Holland aus über Belgien und Luxemburg nach Delmenhorst gefunden. Der Abstellplatz auf den Graftwiesen sei der Nächste gewesen, den ihr „Road Atlas“ ihnen angezeigt hat.

Ein geplantes Reiseziel haben die Beiden nicht. Sie steuern Städte nach Belieben an und sehen sich dort um. Ähnlich wie ihre „Nachbarn“ sind die Reisenden aus den Niederlanden von der Lage des Stellplatzes sehr angetan. Wenn sich die Gelegenheit auf ihrer weiteren Reise ergibt, werden sie, da sind sie sicher, wieder einen kurzen Halt in Delmenhorst einlegen.


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