Formalität steht aus Delmenhorster Hertie-Haus ist noch nicht verkauft

Von Thomas Breuer

Noch gibt es nur die Spuren einer vergangenen Kaufhaus-Ära, aber das soll sich schnellstmöglich ändern. Foto: Andreas NistlerNoch gibt es nur die Spuren einer vergangenen Kaufhaus-Ära, aber das soll sich schnellstmöglich ändern. Foto: Andreas Nistler

Delmenhorst. Vor anderthalb Monaten hat der Stadtrat einem Umbau-Vertrag mit dem Hertie-Investor zugestimmt und damit eine Subventionierung durch Steuermittel auf den Weg gebracht. Doch es geht nicht voran.

Noch immer ist das Papier nicht von der „Ersten Projektentwicklungsgesellschaft Delmenhorst GmbH“ unter dem Dach der Deutschen Immobilien Holding (DIH) unterschrieben, ebenso wenig wie diese den Ankauf der maroden Kaufhausimmobilie bereits vollzogen hat.

Laut DIH-Aufsichtsratschef Werner Uhde steht noch eine Formalie aus, auf die er keinen Einfluss habe. Demnach gibt es für alle bisher nicht verkauften früheren Hertie-Häuser eine eingetragene Grundschuld im dreistelligen Millionenbereich. Als Voraussetzung für den Kauf müsse eine Teillöschung dieser Grundschuld für die Delmenhorster Immobilie erfolgen. Darauf warte man nun.

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„Wir arbeiten an allen Fronten“

„Wir arbeiten an allen Fronten“, sagte Uhde ferner auf die Frage nach möglichen feststehenden Mietern für die revitalisierte Immobilie. Die Frage „Wann werden Sie Eigentümer?“ sei bei den Verhandlungen mitunter hinderlich.

Wenn alles in trockenen Tüchern ist, soll zunächst der Abriss des Parkhauses an der Bebelstraße erfolgen. Voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2017 würde dann mit dem Umbau des eigentlichen Hertie-Hauses begonnen.

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